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© Shutterstock (Symbolbild)

Schmeckt ein Sandwich in Dreiecksform wirklich besser?

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Eine neue Studie, veröffentlicht im Wissenschaftsmagazin Journal Appetite, legt nahe: Nicht nur die Zutaten entscheiden über den Genuss eines Sandwiches, sondern auch die Art, wie es geschnitten wird.

Schon bevor man überhaupt hineinbeißt, zeigt sich ein klarer Effekt: Diagonal geschnittene Sandwiches wirken optisch oft attraktiver. Die symmetrische Dreiecksform und die sichtbar geschichteten Zutaten im Inneren machen das Sandwich zu einem echten »Augenschmaus«.

Eine Studie aus dem Jahr 2024 der Fachzeitschrift Appetite bestätigt diesen Eindruck: Das menschliche Gehirn bevorzugt von Natur aus visuelle Symmetrie. Übertragen auf Lebensmittel bedeutet das, dass zwei gleich große dreieckige Hälften unbewusst als hochwertiger und frischer wahrgenommen werden. Gleichzeitig werden durch die offen liegenden Zutaten mehr Sinne angesprochen – Geruch, Erwartung und Geschmack. Das Auge isst tatsächlich mit.

Geometrie in der Küche?

Ein einfaches Beispiel zeigt das ganz gut: Ein quadratisches Sandwich hat grundsätzlich eine bestimmte Menge an Rand und Innenbereich. Wird es gerade in der Mitte geteilt, bekommt man zwei recht klassische Hälften mit einem ziemlich ausgeglichenen Verhältnis.

Schneidet man es dagegen diagonal, verändert sich das Ganze ein bisschen: Die Schnittkante wird länger und der Anteil an »Innenleben« wirkt größer. Dadurch hat man beim Essen das Gefühl, mehr Füllung und weniger trockenen Rand pro Bissen zu bekommen.

Genau dieser kleine Unterschied sorgt oft dafür, dass die Dreiecksform als angenehmer empfunden wird – auch wenn am Ende natürlich das gleiche Sandwich drinsteckt.


Redaktion
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