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© Shutterstock (Symbolbild)

Eine süße Waffe gegen den Winterblues: Granatapfeltarte

Rezept
Backen
Dessert

Der dritte Montag im Jänner hat den Ruf, der deprimierendste Tag des Jahres zu sein. Glücklicherweise hat Falstaff ein kulinarisches Heilmittel parat.

Es kommt einem so vor, als würde der Jänner ewig dauern und mit ihm die Kälte und die Nässe. Die Euphorie zum Jahresbeginn ist längst verflogen, so mancher Neujahrsvorsatz bereits Geschichte – und draußen machen Kälte, Grau, Nieselregen und zuletzt sogar Glatteis die Sache nicht gerade besser. Ob der Ruf des »Blue Monday« nun wissenschaftlich belegbar ist oder nicht, sei dahingestellt. Unsere Nerven dürfen trotzdem gestärkt werden.

Und was eignet sich dafür besser als Kuchen? Zumal gute Laune bekanntlich oft auch eine Frage der richtigen Zutaten ist. Granatäpfel haben jetzt noch Saison und bringen mit ihrer leuchtenden Farbe und feinen Säure genau das auf den Teller, was man an grauen Jännertagen braucht. In einer Tarte entfalten sie ihre ganze Frische – ein Dessert, das nicht nur gut schmeckt, sondern tatsächlich die Lebensgeister weckt.

Die Tarte beginnt mit einem mürben Teig aus Butter, Zucker, Ei, Vanille, einem Hauch Cointreau, Mehl und Mandeln. Ausgerollt in eine Tarteform und kurz blind vorgebacken, bildet er die perfekte Basis für die cremige Füllung. Für die Mascarpone-Vanille-Creme treffen Milch, Stärke, Eigelb, Zucker und Vanille auf Mascarpone und ein wenig Gelatine – samtig, aromatisch und absolut köstlich. Die Granatäpfel werden entkernt, mit Honig und einem Schuss Wodka mariniert und als fruchtiger, glänzender Abschluss auf die Tarte gesetzt. So entsteht ein Dessert, das mürben Boden, cremige Vanille und frische Granatapfelkerne vereint – der perfekte Stimmungsaufheller an grauen Wintertagen.

Wer den Jänner ein bisschen versüßen möchte, ist mit diesem fruchtigen Rezept genau richtig – viel Spaß beim Nachmachen!

Redaktion
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