Tipps und Tricks für Quiches und Tartes
Kaum etwas fasst die Freuden des Sommers so unkompliziert in köstliches Essen wie unsere Quiches und Tartes – mit diesen Tipps gelingen sie noch besser.
Füllung gut abtropfen lassen
Ob sautiertes Gemüse, geriebener Käse oder Ricotta: Feuchte Zutaten sollten abkühlen und gut abtropfen, bevor sie auf den Boden kommen. Zu viel Flüssigkeit in der Fülle führt zu matschigen Stellen und verlängert die Backzeit unnötig.
Paprika schälen? Easy!
Rote und gelbe Paprika sind einfach großartig auf sommerlichen Tartes. Aber nur, wenn sie ihrer bitteren Schale entledigt werden. Geht ganz einfach: unter dem Grill rundum ankokeln lassen, dann auf einem Teller in einem Plastiksackerl verschließen und im eigenen Dampf die Haut vom Fleisch lösen lassen. Nach zehn Minuten lassen sie sich ganz leicht schälen.
Blindbacken, aber nachhaltig
Für eine gute Quiche ist das Vorbacken des Teigs sehr wichtig, sonst feuchtet der Boden leicht durch, statt knusprig zu bleiben. Wenn als Backgewichte Hülsenfrüchte verwendet werden, können diese hinterher aber nicht mehr zum Essen verwendet werden. Wer öfter Tartes und Quiches bäckt, sollte daher die Anschaffung von Keramikbohnen, speziell fürs Backen entwickelt, in Erwägung ziehen.
Offene Strudel, aber knusprig!
Bei offenen Strudeln wie dem mit Feigen hilft eine Schicht aus gerösteten Semmelbröseln, Nüssen oder Polenta als »Feuchtigkeitsfänger« zwischen oberster und zweiter Teigschicht. Das verhindert Durchweichen und sorgt für leichten Biss – besonders bei saftigem Gemüse wie Spinat oder Zucchini.
Eierguss nicht überladen
Bei Quiches sorgt ein Guss aus Eiern und Obers (oder Crème fraîche) für Bindung. Faustregel: pro Ei etwa 100 Milliliter Flüssigkeit. Nicht zu viel Guss verwenden – die Füllung soll umhüllt, aber nicht ertränkt werden. Optional mit etwas Stärke oder geriebenem Käse ergänzen.
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