Im Takt der Stadt: Tanz und Genuss in Wien
Vom Dancefloor zur Bar: Das »Impuls Tanz Festival« in Wien bietet die Möglichkeit, Tanzkurse, Performances und Workshops zu besuchen. Wir zeigen Ihnen, wo Sie anschließend den Abend ausklingen lassen können.
Ab dem 9. Juli schwebt Wien im Tanzfieber. Bis zum 9. August läuft einen Monat lang das »Vienna International Dance Festival«, das spannende Performances, Workshops und »Public Moves« verspricht. Wir zeigen Ihnen, wo Sie im Anschluss an die Auftritte noch etwas trinken oder essen können — so typisch wienerisch und zugleich international wie die Stadt selbst.
Das »Vienna International Dance Festival – Impuls Tanz« wurde bereits 1984 gegründet und hat sich seither Jahr für Jahr zum größten Festival für zeitgenössischen Tanz und Performance entwickelt. Im Sommer dreht sich alles um Tanzen und Wien bietet ein vielfältiges Programm mit Performances, Workshops, Research Projects und musikalischen Acts.
Die Performances starten bereits am 9. Juli. Jedes Jahr finden in den Theatern und Museen Wiens mehr als 50 Produktionen statt. Den Auftakt macht Christos Papadopoulos mit »My Fierce Ignorant Step«, in dem er im Volkstheater mit zehn Tänzer:innen gegen die deprimierende Realität unserer Tage ankämpft. Karten sind bereits ab 8 Euro erhältlich. Am 14. Juli findet ebenfalls im Volkstheater ein spannendes KURIER-Gespräch zu Trisha Brown mit Carolyn Lucas statt. Brown war Associate Artistic Director der Trisha Brown Dance Company; Lucas hat Projekte auf der ganzen Welt geleitet, unter anderem für The New School in New York City, P.A.R.T.S. in Brüssel und das Ballett der Pariser Oper. Derzeit dokumentiert Lucas Browns Werk für das Trisha Brown Archive. Die Moderation übernimmt Werner Rosenberger. Weitere Performances, Talks und Workshops finden ab dem 9. Juli täglich in den unterschiedlichsten Theatern und Museen Wiens statt.
Die Workshops starten am 13. Juli. Mehr als 200 Kurse richten sich sowohl an Anfänger:innen als auch an Profis. Mehrere Kurse finden einmal täglich von Montag bis Freitag sowie zweimal täglich am Wochenende statt. In den spannenden Einheiten können Sie den Einstieg in die Ballettwelt wagen oder, wenn Sie bereits Ballett tanzen, Kurse für Fortgeschrittene belegen. Auch zahlreiche weitere Tanzformen sind vertreten: Lernen Sie Neues über Hip-Hop, Jazz Mix oder »The Art of Freestyle«. Ebenso finden sich mehrere »K-Pop«-Kurse im Programm. »Let’s Dance 60+« richtet sich an die ältere Generation, während »Von Hasen und fröhlichen Sprüngen« für Drei- bis Sechsjährige konzipiert ist. Bei der großen Auswahl an Workshops ist für alle etwas Passendes dabei.
Die Public Moves haben bereits am 21. Juni begonnen und finden täglich unter freiem Himmel statt. Zugänglich sind die Kurse für alle, Plätze können vorab online reserviert werden. Das Angebot reicht von Hip-Hop und House bis hin zu Pilates und Movement Poetry. Es ist die perfekte Möglichkeit, Tanz auch außerhalb eines Studios oder Theaters kennenzulernen. Nicht nur in Wien finden einige Public Moves statt: In Salzburg, Linz und Klagenfurt gibt es ebenfalls Outdoor-Formate.
Nach einem Tag im Tanzfieber ist es an der Zeit, den Abend ausklingen zu lassen. Das »Glacis Beisl« befindet sich im MuseumsQuartier, wo auch einige Performances, Workshops und Public Moves stattfinden. Besucher:innen erwartet eine Symbiose aus Moderne und Tradition: klassische Wiener Küche, köstliche Weine und ein wunderschöner Gastgarten mitten in Wien. Der perfekte Ort, um nach einem Tag voller spannender Performances abzuschalten und zur Ruhe zu kommen. Neben Klassikern wie Rindsuppe, Gulasch und Palatschinken mit Marillenmarmelade finden sich auf der Wochenkarte auch veganer Couscous-Salat mit Pfirsichen, geräucherte Forelle und Karfiolsteak mit Granatapfelkernen und Tahinsauce. Spannende Kreationen sorgen dafür, dass auch Veganer:innen nicht zu kurz kommen.
Auch das »&flora Restaurant« bietet die Möglichkeit, ganz in der Nähe der Performances den Abend zu genießen. Geführt wird es von Creative Head Chef Parvin Razavi, Küchenchef Rainer Maria Mach und Restaurantleiter Thomas Brunner. Besonders Razavis Zugang zu Ernährung und ihre Vorliebe für orientalische Gewürze prägen die Küche täglich. Hier gilt das Prinzip der Open-Minded Kitchen: Diversität und die Gleichwertigkeit aller Menschen stehen im Mittelpunkt. Die Gerichte sind bunt, leicht und überwiegend vegetarisch oder vegan — Fleisch wird eher als Beilage verstanden. Außerdem wird auch an morgen gedacht: »From Root to Leaf« lautet eines der wesentlichen Grundprinzipien. Jeder Teil von Gemüse und Früchten wird verarbeitet, um für mehr Geschmack und weniger Abfall zu sorgen. Einige dieser Lebensmittel wachsen sogar im Dachgarten des Restaurants.
Anschließend können Sie in der »Mango Sky Bar« im MuseumsQuartier auf einen spannenden Tag anstoßen. Bei einem Drink genießen Sie hier nicht nur die Aussicht auf die Wiener Skyline, sondern können mit etwas Glück auch der einen oder anderen Performance im MuseumsQuartier zusehen. Die Bar bietet einen Ort der Entspannung, der Begegnung und des Austauschs. Der atemberaubende Panoramablick auf Wien, Snacks aus dem Café Leopold und kühle Getränke bilden den perfekten Rahmen für Sundowner, gute Gespräche und lebhafte Abende. Hier trifft urbanes Flair auf eine offene, herzliche Atmosphäre — ein Ort auf der Dachterrasse, an dem alle willkommen sind.
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