Restaurant der Woche: »Swan&Son«
In seinem neuen Bistro lässt Sternekoch Björn Swanson die Grandezza der französischen Küche auf Berliner Boden aufleben.
Geschirr von KPM, Gläser von Riedel, edle Details, wohin das Auge blickt – bei der Ausstattung seines französisch inspirierten Bistros hat Sternekoch Björn Swanson keine Kompromisse gemacht. Mit Platz für bis zu 85 Gäste herrscht eine lebendige Atmosphäre, wie es sich für ein Bistro gehört. Swanson, der in der Hauptstadt das besternte »Faelt« führt, präsentiert im Bistro gemeinsam mit Küchenchef Norman Faust eine kraftvolle Küche, die durch reichhaltigen Buttereinsatz und opulente Aromen besticht.
Serviert wird an den charakteristischen Trompetenfuß-Tischen ein Menü, das keine Wünsche offen lässt: von einer sahnig-schaumigen Artischockensuppe mit Piment d’Espelette über eine seidenzarte, üppige Entenleberterrine bis hin zum Loup de Mer mit einem wunderbar aromatischen Austernfumet. Zu den Signature Dishes zählen Hummer »Thermidor«, ein Boston Cream Donut mit Kaviar und – besonders extravagant – ein falscher Hase. Natürlich kein mit Brot gestreckter Hackbraten für die, die sich keinen Sonntagsbraten leisten konnten. Nein, hier ist das Hack eine saftige, französische Landterrine, die mittig von einem Enten-Stopfleberkern ergänzt und einer Sauce Rouennaise umflossen wird. Gegen deren kräftigen Blut-, Fleisch- und Cognac-Aroma kommt nur noch ordentlich Périgord-Trüffel an. Luxusprodukte werden hier nicht gescheut, sondern inszeniert.
Die Getränkekarte setzt einen klaren Schwerpunkt auf Spitzenweine aus deutschen und französischen Anbaugebieten und umfasst edle Tropfen wie Krug-Champagner und 1er Cru Chardonnay. Einmal prassen bitte, ist hier die Devise.