Roadtrips durch Österreichs Weinregionen
Ein Roadtrip lebt von der Strecke – und kaum ein Land eignet sich dafür so wie Österreich.
Die Wachau: Klassiker entlang der Donau
Die Wachau zählt zu den bekanntesten Weinregionen Österreichs. Zwischen Dürnstein, Weißenkirchen und Spitz führt die Straße an der Donau entlang, vorbei an steilen Weinterrassen und historischen Ortskernen. Besonders angenehm ist die Strecke im Frühjahr oder frühen Herbst, wenn weniger Besucher:innen unterwegs sind und das Licht die Landschaft stimmungsvoll wirken lässt.
Für Zwischenstopps bieten sich kleinere Familienweingüter an. Viele Winzer:innen bewirtschaften ihre steilen Lagen noch in Handarbeit und geben bei Verkostungen persönliche Einblicke in Rebsorten, Böden und Kellerarbeit.
Südsteiermark und Burgenland
Die Südsteiermark wirkt mit ihren Hügeln, Kapellen und Buschenschanken deutlich kurviger. Da viele Betriebe nur an bestimmten Tagen geöffnet haben, lohnt sich ein Blick auf die Öffnungszeiten. Regionale Produkte wie Kürbiskernöl machen spontane Stopps zusätzlich attraktiv.
Rund um den Neusiedler See zeigt sich das Burgenland dagegen weit und flach. Die ruhigen Straßen eignen sich für entspanntes Fahren, während das milde Klima kräftige Rotweine begünstigt. Zwischen Burgenland und Südsteiermark liegen jedoch mehrere Stunden Fahrzeit, weshalb beide Regionen besser nicht an einem Tag besucht werden.
Das eigene Auto als Teil des Erlebnisses
Für viele Roadtrip-Fans gehört auch das Fahrzeug zum Gesamterlebnis. Ein Cabrio, Oldtimer oder individuell gestaltetes Auto passt besonders gut zu den Weinrouten. Wer seinem Fahrzeug eine persönliche Note geben möchte, kann vor der Anmeldung ein Wunschkennzeichen reservieren. Die Zulassung lässt sich heute weitgehend online vorbereiten, sodass kaum zusätzlicher Aufwand entsteht.
Die richtige Planung
Für jede Weinregion sollte mindestens ein eigener Tag eingeplant werden. So bleibt Zeit für Aussichtspunkte, Verkostungen und spontane Pausen. Wer länger unterwegs ist, reist oft entspannter mit zwei oder drei festen Übernachtungsorten und Tagesausflügen, statt jeden Abend weiterzuziehen.