Spargel No-Gos & Tricks, die wirklich funktionieren
Von der richtigen Lagerung bis zu kleinen Kochwasserbeigaben für eine schönere Farbe: fünf Tipps für noch mehr Freude mit dem beliebtesten aller Frühlingsgemüse.
Wie ein Blumenstrauß
Lagern Sie grünen Spargel am besten aufrecht in ein paar Zentimeter Wasser in einer Blumenvase oder einem Krug im Kühlschrank. Und wenn Sie ihm dann noch ein Plastiksackerl überziehen, hält er noch einmal länger. Weißer Spargel wird am besten in ein feuchtes Tuch gewickelt und in den Kühlschrank gelegt.
Die dünnen in die Mitte
Spargelstangen sind selten alle gleich dick, schon gar nicht in einem Bund. Wenn Sie sie in der Pfanne braten, legen Sie die dickeren Stangen nach außen, wo es heißer ist, die dünneren in die Mitte der Pfanne, wo es kühler ist – so garen sie möglichst gleichmäßig.
Rohe Kraft
Spargel muss nicht immer gegart werden – sowohl grüner als auch weißer Spargel sind roh köstlich. Dünne grüne Stangen können Sie einfach so knuspern, weiße Stangen am besten erst schälen und dann mit dem Spargelschäler und festem Druck dünne Schichten herunterschneiden. Super für den Salat!
Backnatron oder Zitrone für die Farbe
Wer eine kleine Prise Backnatron (und jede Menge Salz!) ins Kochwasser gibt, wird mit besonders strahlend grünen Spargelstangen belohnt. Weißer Spargel wiederum profitiert von Zitronensaft (oder Essig) im Kochwasser – das sorgt dafür, dass er weiß bleibt und sich nicht gelb verfärbt.
Nicht brechen, sondern schneiden
Es ist ein (teurer) Mythos, dass Spargel dort bricht, wo er holzig wird – wer seine Stangen so putzt, wird sehr viel guten Spargel wegwerfen. Viel besser ist es, die Stangen einfach dort abzuschneiden, wo sie beginnen, sich fasrig anzufühlen - meist ist das ungefähr das untere Viertel. Bei weißem »fühlen« Sie mit dem Messer, wo er geschnitten gehört – meist ist es etwa das untere Viertel. Bei Unsicherheit schräg anschneiden: Die Fläche sollte feucht sein, nicht trocken und fasrig.