Sternerestaurant-Aus: Frankfurt verliert drei Michelin-Sterne im Sommer 2024
Die Schließungen des »Weinsinn« und des »Gustav« markieren das Ende einer Ära, aber auch den Beginn eines neuen Kapitels in der Frankfurter Gastronomieszene.
Die Mainmetropole muss sich von gleich zwei ihrer renommierten Sternerestaurants verabschieden. Die beiden Restaurants »Weinsinn« und »Gustav«, die zusammen mit drei Michelin-Sternen ausgezeichnet wurden, schließen ihre Türen. Die beiden Betriebe wurden von dem Gastronomen-Paar Milica Trajkovska Scheiber und Matthias Scheiber geführt.
Das mit einem Michelin-Stern prämierte Restaurant »Weinsinn«, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2009 zu den kulinarischen Highlights Frankfurts zählte, hat bereits am 29. Juni dieses Jahres geschlossen. An seiner Stelle wird nach einer umfassenden Renovierung im Herbst das neue Restaurant »Sommerfeld« eröffnen.
Das ebenfalls von den Scheibers geführte Zwei-Sterne-Restaurant »Gustav«, das seit seiner Eröffnung im Jahr 2015 unter der Leitung von Küchenchef Jochim Busch stand, bleibt noch bis zum 27. Juli geöffnet. Busch, der sich in der deutschen Kulinarik-Szene einen Namen gemacht hat und auf Platz 42 der 100 besten Köche Deutschlands rangiert, hat vor seiner Zeit im »Gustav« unter anderem fünf Jahre lang an der Seite von Andreas Krolik in Baden-Baden und Frankfurt gekocht. Welche kulinarischen Wege Busch nach der Schließung des »Gustav« einschlagen wird, ist bisher noch nicht bekannt.
Nach insgesamt 15 Jahren »Weinsinn« und neun Jahren »Gustav« verabschieden sich die Scheibers von ihren bisherigen Projekten, um Platz für Neues zu schaffen. Mit dem Restaurant »Sommerfeld« planen sie einen Neustart, der bereits im September erfolgen soll. Die Gäste dürfen gespannt sein, welche kulinarischen Highlights das neue Restaurant bereithalten wird.
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