Airfryer im Check: Warum der heiße Trend so beliebt bleibt
Ob knusprige Pommes, saftiges Gemüse oder frisches Gebäck – der Airfryer ist aus modernen Küchen kaum mehr wegzudenken. Doch was macht das Gerät so populär? Und ist das Frittieren mit heißer Luft tatsächlich gesünder als das Frittieren mit Öl?
Wer sich auf Social Media in Koch- oder Food-Communities umschaut, stößt unweigerlich auf ihn: den Airfryer. Ob Fitness-Fans, Hobbyköchinnen oder Food-Influencer – die kompakte Heißluftfritteuse ist seit Jahren ein Dauerbrenner. Ihre Fangemeinde schwärmt von unkompliziertem Kochen, knusprigen Ergebnissen und einem gesünderen Lebensstil. Doch was steckt wirklich hinter dem Hype? Und lohnt sich die Anschaffung auch abseits der Trends? Wir machen den Check!
Heißluft statt Öl
Der Airfryer gart Speisen mit schnell zirkulierender Heißluft, die eine Temperatur von bis zu 200 Grad erreicht. So entsteht eine gleichmäßige Bräunung, ganz ohne (oder mit nur minimaler) Zugabe von Öl. Das Prinzip ähnelt dem eines kleinen Umluftofens, allerdings verfügt der Airfryer über einen kompakteren Garraum und kürzere Aufheizzeiten. Dadurch werden Lebensmittel außen knusprig und bleiben innen saftig – ganz ohne Fettbad. Vor allem bei klassischen Lieblingsgerichten wie Pommes, Nuggets oder Ofengemüse sorgt das Gerät für einen überzeugenden Crunch. Gleichzeitig lassen sich aber auch Gemüsechips, Lachsfilets, Tofu, Brötchen oder Süßspeisen zubereiten – ein vielseitiger Allrounder also.
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Gesünder – aber nicht automatisch gesund
Ein entscheidender Vorteil: Im Vergleich zur herkömmlichen Fritteuse werden beim Airfryer bis zu 80 Prozent weniger Fett benötigt. Das spart Kalorien und reduziert den Anteil gesättigter Fettsäuren – gut fürs Herz-Kreislauf-System und die Figur. Dennoch gilt: Auch hier entscheidet die Zutat. Wer Tiefkühl-Fertigprodukte mit Zusätzen und Panaden verwendet, profitiert kaum vom Gesundheitsaspekt. Frische, möglichst unverarbeitete Lebensmittel bleiben der Schlüssel zu einer ausgewogenen Ernährung. Auch der Nährstofferhalt ist ein Pluspunkt: Durch die kürzere Garzeit und die schonendere Hitze bleiben Vitamine und Mineralstoffe besser erhalten als beim Braten oder Backen. Zudem entfällt der typische Fettgeruch, der viele beim Frittieren stört – und die Reinigung ist deutlich unkomplizierter.
Warum der Hype anhält
Der Airfryer trifft den Zeitgeist: schnell, einfach, energiesparend und vielseitig. Gerade in hektischen Alltagen bietet er eine unkomplizierte Möglichkeit, frisch zu kochen – ohne großen Aufwand oder lange Wartezeiten. Viele Modelle sind mittlerweile mit Smart-Funktionen, Voreinstellungen und App-Steuerung ausgestattet, was sie besonders nutzerfreundlich macht. Zudem überzeugt der Nachhaltigkeitsaspekt: Da das Gerät weniger Energie verbraucht als ein großer Ofen, passt es perfekt zu einem bewussten Lebensstil. Kein Wunder also, dass der Airfryer längst mehr ist als nur ein Trend – er hat sich als praktischer Küchenhelfer etabliert.