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Hojicha Latte: Das Trend-Getränk aus Japan mit gesundheitlichen Benefits

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Hojicha Latte ist das neue It-Getränk in Cafés und auf Social Media: nussig, karamellig, cremig und dabei erstaunlich gut für Körper und Geist. Was hinter dem Trend steckt und wie man ihn ganz einfach zu Hause zubereitet.

Matcha hat in den vergangenen Jahren bewiesen, dass ein traditioneller japanischer Grüntee zum globalen Wellness-Trend werden kann. Nun taucht Hojicha vermehrt auf den Getränkekarten von Cafés auf: Der geröstete Grüntee aus Japan, in seiner Heimat seit Generationen ein alltägliches Getränk, wird hierzulande vor allem in Form des Hojicha Latte getrunken. Wir zeigen auf, was dahintersteckt und welche gesundheitlichen Vorteile Hojicha mit sich bringt.

Für die Herstellung von Hojicha werden die frisch gepflückten Grünteeblätter nach der Ernte leicht geröstet.

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Was ist Hojicha eigentlich?

Hojicha (auch Houjicha geschrieben) ist eine besondere Teesorte aus Japan, die sich durch ihr einzigartiges Röstverfahren von anderen Grüntees unterscheidet. Im Gegensatz zu Matcha oder klassischem Sencha wird Hojicha nicht gedämpft, sondern die frisch gepflückten Grünteeblätter werden nach der Ernte leicht geröstet.

Dieser Schritt macht den Unterschied: Durch das Rösten erhält Hojicha erdige, nussige Noten mit einem Hauch von Karamell: Ein Profil, das deutlich zugänglicher ist als das grasig-herbe Aroma von Matcha. Die Farbe des aufgegossenen Tees ist entsprechend kein kräftiges Grün, sondern ein warmes Kastanienbraun. Hojicha ist als Loseblatt-Tee erhältlich, aber auch als Pulver, das ideal für die Zubereitung von Lattes und anderen Getränken ist.

Gesundheitliche Benefits

Hojicha ist nicht nur lecker, er hat auch einiges zu bieten, was das Wohlbefinden angeht. Der vielleicht wichtigste Vorteil gegenüber Kaffee und klassischen Grüntees: Mit nur ca. 7 mg Koffein pro Portion ist Hojicha ideal für empfindliche Personen oder für den abendlichen Genuss, da er eine leicht anregende Wirkung hat, ohne nervös zu machen oder den Schlaf zu stören. Verantwortlich dafür ist das Röstverfahren, das den Großteil des Koffeins abbaut, die wertvollen Inhaltsstoffe bleiben dabei aber erhalten. Hojicha enthält L-Theanin, eine Aminosäure mit beruhigender Wirkung, die dazu beiträgt, Stress abzubauen und die Aufmerksamkeit zu steigern. Dank der Kombination aus niedrigem Koffein- und hohem L-Theaningehalt bietet Hojicha eine einzigartige Balance: gesteigerte Konzentration ohne Nervosität.

Dazu kommen die antioxidativen Eigenschaften: Die im Hojicha enthaltenen Catechine fördern den Stoffwechsel und tragen zu einer verbesserten Verdauung sowie zur Fettverbrennung bei. Das Rösten reduziert außerdem die natürliche Säure der Blätter, wodurch Hojicha ein sehr leichter und gut verdaulicher Tee ist – im Gegensatz zu anderen Grüntees, die auf nüchternen Magen reizend wirken können, schützt und beruhigt Hojicha das Verdauungssystem. Und auch fürs Herz tut er etwas: Catechine aus grünem Tee können das schlechte Cholesterin (LDL) senken und die Funktion der Blutgefäße verbessern, indem sie zur Erweiterung der Blutgefäße, zur Verbesserung der Durchblutung und zur Senkung des Blutdrucks beitragen.

Rezept: Hojicha Latte selbst zubereiten

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Zutaten (für 1 Portion):

  • 1–2 TL Hojicha-Pulver
  • 50 ml heißes Wasser (ca. 70–80 °C, nicht kochend)
  • 200–250 ml Milch nach Wahl (Hafermilch funktioniert besonders gut)
  • 1 TL Ahornsirup, Agavendicksaft oder Kokosblütenzucker (optional)

Zubereitung:

  1. Das Hojicha-Pulver in eine Schüssel oder Tasse geben, mit dem heißen Wasser aufgießen und 1–2 Minuten ziehen lassen.
  2. Für die ideale Konsistenz die Milch auf etwa 60–65 °C erhitzen – hohe Temperaturen können die Süße von Hojicha dämpfen, also nicht aufkochen lassen.
  3. Die Milch mit einem Milchaufschäumer oder Schneebesen schaumig schlagen.
  4. Nach Belieben süßen, dann die aufgeschäumte Milch vorsichtig über den aufgegossenen Hojicha gießen. Wer mag, bestäubt den Latte zum Abschluss mit etwas Hojicha-Pulver.

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Jessica Haberl
Koch
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