Körper in Bestform: Strong statt skinny
Ein kluges Crossover aus Pflege und Treatments bringt unseren Body in Bestform!
Seien wir uns ehrlich: Jeden Frühling plagt uns das gleiche Thema. Wie schaffen wir es, im Sommer so auszusehen, dass wir uns endlich wirklich wohlfühlen in unserer Haut? Die Antwort ist einfach: In dem wir uns von Klischees verabschieden und alte Körperideale zugunsten neuer Körperbilder tauschen.
Das Motto lautet: Strong statt skinny!
Tatsächlich gibt es nur ein Treatment für einen schönen, straffen Körper. Und das ist Bewegung. Diese muss aber gut definiert sein, um zu einem definierten Körper zu führen. Was wir alle wollen. Nur wie dahin kommen?
Saye Vedrilla, die in Wien das erste Fitnessstudio exklusiv für Frauen führt und junge Mädchen bis betagte Damen an das Thema Krafttraining heranführt, weiß: »Wenn wir etwas an uns und unserem Lebensstil verändern wollen, ist das Ziel bei den meisten Frauen klar definiert. Es lautet: dünner werden. Das ist okay, aber damit geht man sofort in den Vergleich mit anderen. Das führt langfristig dazu, dass man schnell das Handtuch wirft.«
Verständlich. Wenn man das gesetzt Ziel nicht so schnell erreicht, wie man es sich erhofft, bleibt man meist nicht dran. Das liegt in der Natur der Dinge. Wenn man sich aber hingegen zum Ziel macht, stärker zu werden, gesünder zu werden und seinen Alltag – sprich Stress, Arbeit, Familie – besser bewältigen zu können, hat man ein übergeordnetes Ziel, einen Sinn, der es leichter macht, dran zu bleiben.
Saye Vedrilla spricht dahingehend aus Erfahrung und hat viele Tipps parat, wie man das am besten umsetzt oder endlich ins Tun kommt:
- Eine Sportart wählen, die Spaß machen und die man vielleicht auch gemeinsam mit einem Trainings-Buddy machen kann. Denn: Eine Trainingsstunde, die man mit jemand verabredet hat, sagt man nicht so leicht ab! Stichwort: innerer Schweinehund.
- Gleichgesinnte suchen. Das macht es leichter, dran zu bleiben. Austausch kann beflügeln und motivieren.
- Eine Sportstätte suchen, wo man sich wohlfühlt und abgeholt fühlt. Ambiente ist nicht alles, aber vieles.
- Ein Coach! Wenn man sicher in seinen Bewegungen ist, kann man sie auch zuhause oder im Urlaub machen. Wichtig laut Saye Vedrilla: »Ganzheitliches Training ist essenziel. Man sollte unbedingt versuchen, über die Woche hinweg, den ganzen Körper zu trainieren. Nicht nur die vordere Kette, sondern auch die hintere Kette. Oberkörper wie Unterkörper. Ich trainiere gerne mit meinen Kundinnen funktionell. Funktionelles Training hat den Vorteil, dass es natürliche Bewegungen sind, die man im Alltag macht. Wie Sachen vom Boden aufheben, die Einkäufe die Treppen rauf tragen. Wenn das Training funktionell ist, spürt man das auch gleich im Alltag.«
Ergänzt wird das durch die passende Ernährung. Besonders Frauen unterschätzen wie viele Proteine sie täglich benötigen. Tatsächlich sind es 1,5 bis 2g Eiweiß pro Körpergewicht. Das ist essenziell für ein gesundes Muskelwachstum.
Und darum geht es ja: Über sich selbst hinaus zu wachsen, um endlich das volle Potenzial auszuschöpfen.
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