Mitochondrien: Unsere Energielieferanten endlich (einfach) erklärt
Zündstoff Zellen: Mitochondrien sind die Kraftwerke unserer Zellen. Sie entscheiden darüber, ob wir wenig oder viel Energie haben. Aber was sind Mitochondrien überhaupt? Und wie füttern wir sie richtig? 4 Fakten, die unser Leben verändern werden.
Es ist nicht entscheidend, was sie genau sind, sondern was sie machen: Mitochondrien sind dynamische Zellorganellen, die für den Energiestoffwechsel verantwortlich sind. Sie entscheiden darüber, ob wir viel Energie haben oder wenig. Kaum verwunderlich also, dass ihr Vorkommen besonders hoch in Muskel- wie Nervenzellen ist. Dort produzieren sie, verglichen mit ihrem Gewicht, 10.000 bis 50.000-mal mehr Energie als die Sonne! Unglaublich, welche Kraftpakete in uns innewohnen und wie wenig wir darüber Bescheid wissen – oder wie wenig wir dafür tun. Denn die kleinen Supernovas sind ständig unter Beschuss und brauchen endlich die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt.
4 Fakten, die unser Leben verändern werden:
1.Wenn sie schwächeln, altern wir schneller.
Das gilt auch im Umkehrschluss: Wenn sie stark sind, bleiben wir vital. Johannes Weiss, ganzheitlicher Gesundheitsexperte und Gründer des Longevity Center Wien, betont welche Einflüsse negativ auf die Mitochondrien einwirken. Das sind Umweltschadstoffe, chronisch latente Infektionen oder Entzündungen und chronischer Stress. J. Weiss: »Plastik und vor allem Schwermetalle können die Energieproduktion in den Mitochondrien massiv beeinträchtigen. Aber auch Amalgam-Füllungen gehören dazu.« Sein praktischer Instant-Tipp: Chlorella kann Schwermetalle wie Quecksilber binden und deren Aufnahme im Körper reduzieren. Chronisch latente Krankheiten lassen sich allerdings nicht so leicht lösen. Chronische Erreger geben unserem Immunsystem viele Aufgaben: Es ist permanent damit beschäftigt, Entzündungen zu unterdrücken. Ein genauer Blick auf die persönlichen Entzündungswerte lohnt sich – und funktioniert selbst im Schelltest zuhause.
2. Mit zunehmendem Alter nimmt die Aktivität der Mitochondrien ab.
Dies führt oft zu Müdigkeit und verminderter Leistungsfähigkeit. Einige namhafte Forschungsarbeiten der letzten Jahre weisen auf diesen Umstand hin. Fakt ist aber auch, dass die Forschung im Hinblick auf Mitochondrien erst am Anfang einer spannenden Reise steht. Aber auch hier kann sich unser Lebensstil positiv auf unsere Kraftwerke auswirken. Regelmäßige körperliche Bewegung kann die Mitochondrienfunktion verbessern, indem sie die Bildung neuer Mitochondrien fördert und deren Aktivität steigert.
3. Eine antientzündliche Ernährung ist nicht ausschlaggebend, aber essenziell!
In heimischen Gefilden leiden viele an chronischen Krankheiten, die sich negativ auf unsere Mitochondrien auswirken. Dem entgegen wirkt eine antientzündliche Ernährung. Dr. Julia Fischer, ihres Zeichens Ärztin und Speakerin, erklärt in diesem Kontext: »Einzelne Lebensmittel werden überschätzt, aber unsere typische Ernährung enthält viele Dinge, die Entzündungen eher fördern, als dass sie uns guttun.« Dazu gehören stark verarbeitetes Fleisch, gesättigte Fettsäuren, große Mengen an Zucker und Weißmehl. Schmeckt zwar lecker, sollte man wen möglich, aber doch durch folgendes ersetzen:
- ungesättigte Fettsäuren wie in Nüssen und hochwertigen Pflanzenölen enthalten
- sekundäre Pflanzenstoffe und Ballaststoffe. Sie können Entzündungsmarker hemmen. Wie immer gilt: Die Vielfalt macht's. Dennoch gelten grüne Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl und Salate als besonders gesund. Bei Obst schlagen vor allem Beeren und Zitrusfrüchte voll ins Gewicht. Aber Achtung! Hier ist nicht nur die Qualität entscheidend, sondern auch die Menge. Die Empfehlung lautet: 400g Gemüse und 200g Obst täglich.
- Hülsenfrüchte wie Kichererbsen, Bohen, Linsen und Soja
- Kaffee. Ja, richtig gelesen: Auch wenn Kaffee nicht den besten Ruf genießt, ist er laut Dr. Julia Fischer, in Maßen gesund, da er wie Gemüse eine ganze Menge an sekundären Pflanzenstoffen enthält. Fruchtsäure und Kaffeesäure wirken antioxidativ
4. Kraftwerk-Reset ist möglich!
Eine antientzündliche Ernährung ist zwar schön und gut, aber noch lange nicht alles. Johannes Weiss betont: »Man kann sich noch so gesund ernähren, noch so viel Sport machen und Supplements nehmen … sind die Mitochondrien bereits beschädigt, wird all dies nichts bringen.« Deshalb hat er das Longevity Center im ersten Wiener Gemeindebezirk ins Leben gerufen. Hier kann jeder einzelne seine Mitochondrien pushen dank Tools wie Hyperbare Sauerstoffkammer, IHHT-Training, Kältekammer und Rotlichttherapie.