Weitere Informationen unter www.frueh-erkennen.at
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Der Oktober wird alljährlich als Brustkrebsmonat begangen. Diese Aktion soll an die häufigste Krebsart bei Frauen erinnern und in diesem Zug vor allem auf die Möglichkeiten der Prävention aufmerksam machen. Was ist der Hintergrund zum pinken Oktober und welche Möglichkeiten der Vorsorge stehen zur Verfügung? Happy Life kennt die Antwort.
Brustkrebs ist noch immer die häufigste Krebserkrankung bei Frauen, rund 5.600 Frauen erkranken jährlich in Österreich an Brustkrebs und etwa 1.600 sterben an den Folgen der Krankheit. Das Durchschnittsalter der Erkrankung, liegt unter dem für Krebs allgemein. Fast drei von zehn betroffenen Frauen sind jünger als 55 Jahre alt, wenn sie die Diagnose erhalten. Der internationale Brustkrebsmonat Oktober macht auf die Situation von Erkrankten aufmerksam und stellt die Themen Prävention und Früherkennung sowie Brustkrebsforschung und dessen Behandlung in den Fokus.
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Die NGO »Breast Cancer Awareness« ist einer von vielen, die ein Bewusstsein für die häufigste Krebsart bei Frauen schaffen.
Das mittlerweile weltweit bekannte »Pink Ribbon« gilt als Solidaritätsbekundung für Erkrankte. Die Schleife an sich wurde 1979 von einer Amerikanerin als Ausdruck ihrer Sorge ins Leben gerufen. Ihr Mann war im Iran entführt worden, sie befestigte eine gelbe Schleife an einem Baum vor ihrem Haus, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen, ein Symbol, dass öffentliche Aufmerksamkeit auf sich zog. 1991 wurde erstmals die Schleife in Rot als Zeichen der Anteilnahme für HIV-Erkrankte eingesetzt. Evelyn Lauder, einer der vehementesten Kämpferinnen gegen Brustkrebs, färbte die Schleife 1992 kurzerhand rosa. Sie appelierte an die Öffentlichkeit die pinke Schleife zu tragen, weiters sammelte sie rund 200.000 Unterschriften für die sogenannte »Pink Ribbon Petition«, mit der sie die US-Regierung aufforderte, die Brustkrebsforschung zu intensivieren und die Vorsorge zu verbessern. Mittlerweile nimmt alljährlich eine breite Öffentlichkeit sowie Ämter weltweit anhand verschiedener Aktionen am »Pink October« teil, hinzu kommen Initiativen der Wirtschaft.
Das wichtigste Tool für die Früherkennung von Brustkrebs ist das Mammografie-Screening. Österreich führte mit 2014, also vor exakt 10 Jahren das bereits EU-weit etablierte Brustkrebs-Früherkennungsprogramm ein. Infolge werden Frauen zwischen 45und 74 schriftlich zur »Vorsorge-Mammografie« eingeladen. Auch Frauen außerhalb dieses Alters können sich auf Eigeninitiative hin zur Mammografie über die Service-Telefonhotline »Früh erkennen«, erreichbar unter der Nummer 0800 500 181 oder online unter www.frueh-erkennen.at für eine Einladung anmelden. Nach Erhalt eines Einladungsschreibens ist die e-card für die Präventionsmammografie freigeschaltet, innerhalb von zwei Jahren kann die Untersuchung bei einem am Programm teilnehmenden Radiologen durchgeführt werden. Nach der Untersuchung erfolgt nach 24 Monaten ein Erinnerungsschreiben. Für die kostenfreie Untersuchung für Frauen ab 40 Jahren ist keine Überweisung nötig. Sollten Sie jedoch in anderen Zeiträumen Unregelmäßigkeiten, Veränderungen der Brust oder Schmerzen bemerken, sollten Sie umgehend einen Arzt aufsuchen.
Weitere Informationen unter www.frueh-erkennen.at
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