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Warum wir nach dem Frühstück oft zu früh wieder Hunger haben

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Gesundheit

Idealerweise liegen zwischen Frühstück und Mittagessen rund fünf Stunden. Doch viele spüren schon nach zwei Stunden den ersten Hunger. Der Grund liegt selten im fehlenden Durchhaltevermögen, sondern oft auf dem Frühstücksteller. Wir verraten, wie ein ideales Frühstück aussehen sollte.

Das Frühstück gilt als wichtigste Mahlzeit des Tages – und doch ist es häufig die unausgewogenste. Ein Gebäck mit Marmelade, ein Glas Saft oder ein süßes Müsli liefern schnelle Energie, aber keine langanhaltende Sättigung. Der Blutzuckerspiegel steigt rasant an und fällt ebenso schnell wieder ab – mit dem Ergebnis, dass der Hunger bald zurückkehrt.
Dabei lässt sich dieses Auf und Ab leicht vermeiden. Entscheidend ist der richtige Nährstoffmix – und vor allem eine ausreichende Menge an Eiweiß. Es ist jener Bestandteil, der dafür sorgt, dass wir uns länger satt fühlen, stabiler bleiben und weniger Lust auf Süßes verspüren.

Eiweiß – der unterschätzte Sattmacher

Eiweiß spielt eine Schlüsselrolle, wenn es um Sättigung und Energie geht. Es verlangsamt die Verdauung, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und signalisiert dem Körper, dass genug Energie vorhanden ist. Fehlt dieser Baustein, entsteht schneller wieder Appetit – selbst wenn man gerade erst gegessen hat.
Wer morgens also nur zu Brot, Marmelade oder Cornflakes greift, gibt dem Körper zwar schnelle Energie, aber wenig Substanz. Besser sind Kombinationen, die Eiweiß mit gesunden Fetten und komplexen Kohlenhydraten verbinden:
Ein Porridge mit Joghurt und Nüssen, Vollkornbrot mit Avocado und Ei oder ein Smoothie mit griechischem Joghurt und Hanfsamen – sie alle liefern Energie, die länger anhält und Heißhunger vorbeugt.

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Die Fünf-Stunden-Regel

Zwischen Frühstück und Mittagessen sollten im Idealfall rund fünf Stunden liegen. Diese Esspause unterstützt die Verdauung, reguliert den Stoffwechsel und hilft, das natürliche Hunger- und Sättigungsgefühl wieder bewusster wahrzunehmen. Wenn der Hunger deutlich früher einsetzt, ist das ein Zeichen, dass das Frühstück zu leicht oder zu kohlenhydratlastig war. Ein ausgewogenes, eiweißreiches Frühstück sorgt hingegen dafür, dass der Körper über Stunden gut versorgt ist – ohne Snacks, ohne Leistungstief und ohne das Gefühl, auf etwas verzichten zu müssen.

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