Robert Guschelbauer nahm den Pokal und die Urkunde gemeinsam mit seinem Team von Minister Martin Kocher entgegen. © Christian Fischer / KWP

Robert Guschelbauer nahm den Pokal und die Urkunde gemeinsam mit seinem Team von Minister Martin Kocher entgegen.

© Christian Fischer / KWP

Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser: Mit VR-Brillen-Lernmethode für Kochlehrlinge zum Staatspreis

Die 30 Häuser zum Leben und die 150 Pensionist:innenklubs für die Stadt Wien wurden bei der Award-Verleihung mit dem Staatspreis »Beste Lehrbetriebe« in der Kategorie »Digital Lernen und Ausbilden« ausgezeichnet. 

von redaktion
03. Oktober 2022

Fit for Future zeigt sich das Kuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuser (KWP) beim Staatspreis »Beste Lehrbetriebe« und holt sich ohne Umschweife in der Kategorie »Digital Lernen und Ausbilden« den Pokal. Eine Bestätigung für den aktuellen Kurs, wie Peter Hacker, amtsführender Stadtrat für Soziales, Gesundheit und Sport sowie Präsident des KWP, beschreibt: »Der Staatspreis ist ein neuerliches Bespiel für die starke Zukunftsausrichtung dieses Unternehmens und ein Beweis dafür, wie motiviert und einfallsreich das Team ist.« So lobte die Jury in ihrer Begründung den innovativen Weg, um Jugendlichen das Thema »Fleisch in der Küche« näher zu bringen. Mithilfe einer VR-App würden die Inhalte auf spielerisch-spannende Weise vermittelt. Und weiter: »Die Jury hat der Einsatz dieser modernen Technologie beeindruckt, mit der eine realitätsnahe Simulation möglich ist und durch häufige Wiederholungen Wissen und Kenntnisse der Fleischverarbeitung ressourcenschonend vermittelt werden können.« Das Lernangebot werde sowohl für die Ausbildung als auch für die Berufsinformation genutzt und erreiche so eine große Zielgruppe.

»Mit dem Staatspreis ›Beste Lehrbetriebe – Fit for Future‹ rücken wir die hervorragenden Leistungen der österreichischen Ausbildungsbetriebe ins Licht der Öffentlichkeit.«
Martin Kocher, Arbeits- und Wirtschaftsminister

Doch warum entschied man sich beim KWP für den Einsatz einer VR-Lern-App? Die Motivation für die Entwicklung war der Wunsch, Jugendliche mit modernen Medien abzuholen und zum Lernen zu begeistern. Zudem sollte Lebensmittelverschwendung vermieden werden. So wird bei dieser Methode die korrekte Verarbeitung von Fleisch gelehrt, ohne dass es zur Verschwendung der Ressource kommt. Die Wiener Agentur »Junge Römer«, das KWP und Fleischwaren Berger entwickelten die App.

Anerkennung für Mitarbeiter:innen

Auch Robert Guschelbauer, Bereichsleiter Gastronomisches Management, der den Pokal und die Urkunde mit dem Lehrlingsbeauftragten Peter Haidbauer und seinem Team entgegennahm, sah den Preis als große Anerkennung für seine Mitarbeiter:innen: »Dass die siegreiche Zukunftsinnovation ausgerechnet von Pensionist:innen-Wohnhäusern entwickelt wurde, kommt wohl für manche überraschend!« Diese Auszeichnung sei eben eine tolle Bestätigung, aber gleichzeitig auch der Auftrag, die 130 Lehrplätze in den Sparten Koch/Köchin, Konditor:in, IT-Techniker:in, Bürokaufmann/-frau sowie Finanz- und Rechnungswesen-Assistent:in ständig weiterzuentwickeln.

Zuletzt bedankte sich ebenso KWP-Geschäftsführer, Christian Hennefeind. »Die Zukunft der Senior:innen-Betreuung und -Pflege kann nur in einem Umfeld von innovativen, dynamischen Unternehmen gelingen. Dabei spielt die erfolgreiche Ausbildung von Lehrlingen eine zentrale Rolle«, konkretisierte er. »Wir freuen uns daher sehr, dass unser Virtual-Reality-Lernprojekt für Auszubildende mit dem Staatspreis für Innovation bedacht wurde.«

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