Gut gekühlt: Wie bei der Premiere genießt man den »Bier Spritz« idealer Weise eiskalt.
© Roland Graf
Ottakringers »Bier Spritz« macht Italiens Aperitivo Konkurrenz
Mit Bier verpasst die Wiener Brauerei »Ottakringer« dem klassischen »Spritz« ein Update. Kräftiger als ein klassischer Radler und mit mehr Biergeschmack entsteht so eine Getränkekategorie, die es bisher in Österreich nicht gab.
von Roland Graf
20. April 2026
Das bekannte Gelb als Firmen-Farbe des »16er-Blechs« wich für einen Abend einem satten Orange. Direkt in der Brauerei stellte das »Ottakringer«-Team um Braumeister Tobias Frank nicht nur ein neues Getränk, sondern eigentlich eine neue Kategorie von Sommer-Drink vor. »Der Aperitivo ist aus den Kühlschränken nicht wegzudenken«, leitete »Ottakringer«-Geschäftsführer Florian Hochebner die Präsentation der Neuheit ein. »Aber er muss auch nicht zwingend mit Soda oder Prosecco gemischt werden«!

Kein Radler »all‘Italiano«
Weshalb man in Wien-16 nun auch einen auf 80% Bier und 20% Orangenlimonade basierenden »Spritz« vorlegte. Von einem klassischen Radler unterscheiden dieses Bier-Mischgetränk gleich mehrere Details. Neben dem hohen Bier-Anteil ist da auch der höhere Alkohol – 4% statt der üblichen 2,3 oder 2,5% vol sind es – zu nennen. Dazu kommt eine Limonade, die auf Bitterorangen-Geschmack setzt. Damit ergeben sich zusammen mit dem Hopfen des »Ottakringer« angenehm herbe Noten im Nachklang.
In der Brauerei sieht man den »Bier Spritz« als eine moderne und unkomplizierte Alternative zu klassischen Spritz-Drinks – der zudem sofort trinkfertig ist. Doch auch die bisherige Bier-Zielgruppe soll eine Abwechslung in dem fruchtigen Mixgetränk finden.
Erhältlich ist der »Bier Spritz« ab sofort für Gastronomie und den Lebensmittelhandel, in der 0,33-Liter-Dose. Wie die bunte Eröffnungsparty mit Saxophonist Tom Schwarzmann zeigte, macht er aber auch in einer Slushie-Maschine, was er am besten kann: Sommerliche Laune verbreiten!

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