Zum Inhalt springen
© Shutterstock

»60/40«-Guinness polarisiert in irischen Pubs, viele fordern Verbot

Bier
Irland

Eine neue Guinness-Kreation lässt die Gemüter hochgehen. Eine neue Mischung mit niedrigerem Alkoholgehalt sorgt für Empörung und löst Rufe nach einem Verbot aus.

Eine neue Guinness-Kreation sorgt in Irland für Empörung. Eine neue Mischung des Stouts ist seit kurzem in einigen Pubs erhältlich, nämlich das »60/40«-Pint. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus alkoholfreiem Guinness und dem Original-Ale. So entsteht ein Getränk mit einem niedrigeren Alkoholgehalt – von 4,2 Prozent auf 1,7 Prozent.

Mehrere britische Medien berichten, dass die »60/40«-Mischung nach wie vor nach dem traditionellen, zweistufigen Einschenk-Prozess eingeschenkt wird. Die alkoholfreie Variante wird dabei zuerst eingeschenkt.

Diskussionen in den Kommentaren

Das »Palmerstown House« in Dublin gehörte zu den ersten Pubs, die das Hybrid-Pint im Angebot hatten. Die Innovation sorgte für Tumult in den Social-Media-Kommentaren. So schrieb eine Person, dass es sich bei der Kreation um »totalen Blödsinn« handle, während eine andere schrieb, dass diese »verboten sein sollte«. Ein Dritter echauffierte sich: »Was soll das Ganze?«

Doch es finden sich auch wohlwollende Stimmen unter den Kommentaren, welche die »hervorragende Idee«, loben. Es ist nicht das erste Mal, dass es Versuche gibt, ein Guinness mit niedrigerem Alkoholgehalt unter die Leute zu bringen. Von 2006-2008 wurde in Limerick bereits ein Stout mit einem Alkoholgehalt von 2,8 Prozent getestet.

Guinness-Influencer Daragh Curran führte im Gespräch mit The Telegraph die Mischung auf einen Marketing-Gag zurück – mit dem Ziel, damit viral zu gehen.


 

Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12