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Wein Burgenland Obmann Herbert Oschep mit WK Burgenland Präsident Andreas Wirth.

 Wein Burgenland Obmann Herbert Oschep mit WK Burgenland Präsident Andreas Wirth.
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Andreas Wirth und Herbert Oschep: Alterskontrolle statt Automaten-Verbot

Burgenland
Weinhandel

Nach der aktuellen Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes zum Verkaufsverbot von Alkohol in Selbstbedienungsautomaten fordern die Wirtschaftskammer Burgenland und Wein Burgenland eine zeitgemäße gesetzliche Lösung.

Die aktuelle Entscheidung des Verwaltungsgerichtshofes zum Verbot des Verkaufs von Alkohol in Selbstbedienungsautomaten sorgt auch im Burgenland für Diskussionen: Die Wirtschaftskammer Burgenland und Wein Burgenland sprechen sich für eine Anpassung der gesetzlichen Rahmenbedingungen aus, die digitale Alterskontrollen einsetzt und den Verkauf regionaler Weinprodukte über entsprechend gesicherte Selbstbedienungssysteme ermöglicht.

»Wir bekennen uns klar zum Jugendschutz. Gleichzeitig müssen wir aber die technischen Möglichkeiten des Jahres 2026 anerkennen. Alterskontrollen über Bankomatkarten, digitale Identifikationssysteme oder vergleichbare Lösungen sind längst Stand der Technik. Was bei Zigarettenautomaten möglich ist, sollte auch für regionale Weinprodukte möglich sein«, so WK Burgenland Präsident Andreas Wirth und Wein Burgenland Obmann Herbert Oschep.

Jugendschutz und moderne Vertriebsmöglichkeiten schließen einander nicht aus.

– Andreas Wirth und Herbert Oschep

Selbstbedienungsautomaten als ergänzende Vertriebswege

Vor allem an Wochenenden, Feiertagen oder in Regionen mit eingeschränktem Nahversorgungs- und Gastronomieangebot würden Automaten einen wichtigen Beitrag zur Versorgung leisten: »Unsere Winzerinnen und Winzer leben von Qualität, Regionalität und Kundennähe. Selbstbedienungsautomaten bieten die Möglichkeit, regionale Produkte auch dann verfügbar zu machen, wenn Geschäfte geschlossen haben oder es vor Ort kein gastronomisches Angebot gibt. Davon profitieren Betriebe ebenso wie Gäste und Konsumenten«, so Oschep.

Wirth betont dabei zudem, dass niemand einen unkontrollierten Alkoholverkauf fordern würde, sondern vielmehr eine moderne Regelung gefunden werden müsste, »die den Jugendschutz sicherstellt und gleichzeitig regionale Wertschöpfung ermöglicht. Wer das Alter zweifelsfrei nachweisen kann, sollte auch außerhalb klassischer Öffnungszeiten regionale Produkte erwerben dürfen«.


 

Redaktion
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