»DOMBar« Linz schließt: Abschied von der beliebten Bar beim Mariendom
Obwohl derzeit keine Fortführung der Bar im Gespräch ist, wäre sie in späterer Zukunft trotzdem denkbar.
In der Gastronomie braucht es oft einen Löwenanteil an Engagement und Herzblut, um den Betrieb am Leben zu halten – doch manchmal spielt das Leben anders, als man es sich wünscht. Steigende Kosten und Personalmangel zwingen immer mehr Betriebe in die Knie, trotz aller Mühe. Trotzdem bleibt die Hoffnung, dass Übernahmen oder frische Ideen das Blatt noch wenden können, im Fall der beliebten »DOMBar« wurde diese Hoffnung vorerst zunichte gemacht.
Neben persönlichen Gründen, die eine Fortführung der Bar schlichtweg unmöglich machen, wird auch die Coronapandemie als Schuldiger genannt. Wie sich zeigt hat sich nach deren Hochsaison das Konsumverhalten der Gäste schlichtweg geändert – kurz gesagt: es wird weniger konsumiert. Wie in den meisten Fällen kommen die fortlaufenden Personal- und Betriebskosten ebenfalls zu tragen.
Hoffnung bleibt bestehen
Da die Schließung sehr kurzfristig war, bleib keine Zeit einen geeigneten Nachfolger für die Fortführung zu finden. Trotzdem besteht Hoffnung, dass die Bar nicht für immer leer bleibt. »Das Hauptaugenmerk in der ›dombar‹ liegt rund um Wein und Genuss. Selbstverständlich stehen wir Ihnen gerne zur Seite, sollten Sie sich nicht entscheiden können. Unser offenes Sortiment passt sich der wechselnden Speisekarte an. Falls sich der Hunger meldet, können Sie von Hausmannskost bis hin zu Fisch, vegetarischen oder auch internationalen Gerichten wählen. Unsere Küche arbeitet mit über Jahre verfeinertes Handwerk als auch Fachwissen und orientiert sich nach der Saisonalen Verfügbarkeit. Käseliebhaber werden bei uns Ihre Freude finden; ob nun Variation oder nur ein Stück«, heißt es auf der Firmen-Homepage. Schätzungen zufolge sind derzeit etwa 22 Gläubiger von der Insolvenz der Bar betroffen. Weiters heißt es, dass die Verbindlichkeiten auf rund 76.000 Euro und das freie Vermögen auf etwa 40.000 Euro geschätzt wird.
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