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© Falstaff

Sanierung gescheitert – Aus für Traditionscafé »Florianihof«

Insolvenz
Wien
Kaffeehaus
Café
Schließung

Das angestrebte Sanierungsverfahren des Kaffeehauses in der Florianigasse ist gescheitert – infolgedessen wurde es erneut für insolvent erklärt. Das Café öffnet heute, am 20. April, ein letztes Mal seine Türen für Besucher:innen.

Das Wiener Traditionscafé »Florianihof« im 8. Bezirk blickt auf eine ereignisreiche Geschichte zurück – rund 70 Jahre, um genau zu sein. Besonders die vergangenen Jahre waren jedoch von finanziellen Schwierigkeiten und von wiederholtem Betreiberwechsel geprägt. Im Sommer 2025 wurde das Café erst von einem neuen Betreiber übernommen, verbunden mit einem neuen Konzept. Jendrik Lowens setzte dabei auf ein modernes Angebot mit ganztägigem Frühstück, Brunch und frischen Speisen.

Allerdings wurde bereits im März dieses Jahres über die Betreiberfirma des Cafés, die »SLS Gastro GmbH«, ein Sanierungsverfahren ohne Eigenverwaltung eröffnet. Nach einer kurzen Beobachtungsphase steht nun fest, dass die wirtschaftlichen Probleme nicht gelöst werden konnten. Wie die Bezirkszeitung berichtet, fiel die entscheidende Bewertungsfrist, die darüber Aufschluss geben sollte, ob das Sanierungsverfahren erfolgreich verlief oder nicht, nach Ostern negativ aus. In der Folge wurde das Café erneut für insolvent erklärt – diesmal offenbar endgültig.

Zukunft unklar

Wie es mit dem Kaffeehaus und den Räumlichkeiten des »Florianihof« in Zukunft weitergeht, ist zum jetzigen Zeitpunkt unklar. Fest steht jedoch, dass heute, der 20. April 2026, vorerst der letzte Öffnungstag des Cafés ist. Für viele Besucher:innen war die bevorstehende Schließung bereits am Wochenende Anlass, dem Lokal noch einen letzten Besuch abzustatten.

Florianigasse 45
1080 Wien
Österreich
Redaktion
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