Zum Inhalt springen
Taverna © Simon Leser

Konkurs in der Wiener Gastro: Andreas Flatschers »Taverna« muss schließen

Insolvenz
Schließung
Wien

Über die »Gastrodogs Gastronomieentwicklungs- und Betriebs GmbH«, die hinter dem Restaurant in der Albertgasse steht, wurde am Handelsgericht Wien ein Konkursverfahren eröffnet.

Ein weiteres Restaurant in Wien muss seine Türen für Gäste schließen: Die »Taverna« im achten Wiener Gemeindebezirk ist insolvent. Das Lokal setzte auf ein italienisch inspiriertes Kulinarik-Konzept »wie von der Nonna« und wollte mit Italian Grill, feinen Häppchen sowie Pasta-, Fisch- und Steak-Spezialitäten überzeugen. Dieser Anspruch spiegelte sich auch in der Barkarte wider, die vom klassischen Averna Sour bis zum Sorrento Spritz reichte. So ambitioniert das Angebot auch war, konnten die branchentypischen Herausforderungen – etwa Personalmangel und ein verändertes Ausgeh- und Konsumverhalten der Gäste – letztlich nicht ausgeglichen werden. Wie der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) nun mitteilt, sind rund 25 Gläubiger sowie fünf Mitarbeiter:innen von der Pleite betroffen, die Verbindlichkeiten belaufen sich auf etwas mehr als 1,3 Millionen Euro.

Wie der Alpenländische Kreditorenverband außerdem schreibt, werden als Gründe für die Insolvenz des Restaurants in dem Konkursantrag unter anderem »mehrere strukturelle Veränderungen im Konsum- und Ausgehverhalten« genannt. Für die Betreiber wären ein deutlicher Rückgang in der Abendgastronomie mit den gleichzeitig gestiegenen Betriebs- und Personalkosten besonders spürbar gewesen. Von Seitens des AKV heißt es außerdem, dass weder eine Sanierung noch eine Unternehmensfortführung geplant sein. Gastronom Andreas Flatscher hat sich bereits auf dem Social Media Kanal des Restaurants in seiner Verabschiedung bei seinen Gästen für deren Unterstützung und Treue bedankt.

Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12