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Eisbazar in der Praterstraße: Safraneis, Matcha und Geschmäcker aus aller Welt

Eis
Wien
Neueröffnung

Safran, Tahini oder Hojicha statt klassischem Vanilleeis: In der Wiener Praterstraße arbeitet der Eisbazar mit ungewöhnlichen Aromen aus aller Welt.

Wie so viele Ideen, kam auch die Idee für den »Eisbazar« im Laufe eines geselligen Abends. Inhaber Farhud Farassati saß mit einigen Freunden in einem persischen Lokal und »nach dem Abendessen waren wir alle so voll, dass wir uns nur für eine Nachspeise entschieden haben.« Die Wahl fiel auf ein Eis: Safran, mit einem Hauch von Rosenwasser und Pistazienstücken garniert.

Inspiriert davon, überlegten Farassati und seine Freunde, welche Eissorten sie in ihrem eigenen Eissalon anbieten würden. Kurz darauf mietete er einen Stand am Brunnenmarkt und ging in die Produktion, erste Kooperationen folgten – etwa »Goldener Papagei« oder » Tho«. Nach mehreren Saisonen am Brunnenmarkt hat Farassati vor kurzem seine erste Eismanufaktur in der Praterstraße 12 eröffnet. Hier produziert er täglich frisch.

Das Safraneis ist heute das Aushängeschild des »Eisbazar« und auch Farassatis persönlicher Favorit. Generell versucht Farassati Sorten jenseits der italienischen Klassiker anzubieten: »Schwarzer Sesam, Matcha oder Hojicha machen wir auf Hafermilchbasis.« Beim Besuch von Falstaff in der Manufaktur kommt gerade ein Haselnusseis aus der Maschine. Dunkle Schokolade kommt ganz ohne Milch aus, die verwendeten Gewürze kommen aus Graz. Ergänzend dazu gibt es auch klassische Sorten wie Zitrone, Erdbeere oder Bourbon-Vanille. Die Hälfte der angebotenen Sorten ist vegan.

Internationale Inspiration

Bei der Auswahl der Sorten lässt sich Farassati von Geschmäckern aus der ganzen Welt inspirieren: »Gestern hatten wir Tahini-Eis, mit Matcha haben wir Geschmäcker aus Fernost, aber wir hatten auch schon Dulce de Leche aus Südamerika.«

© mia/Falstaff

»Wir setzen auf ein simples Sortiment mit einem klaren Fokus auf Qualität«, erklärt Farassati seinen Zugang. »Wir produzieren in Small Batches, wir produzieren nur das, was wir auch verkaufen.« Das hat unter anderem mit den Eiskristallen zu tun: Je kleiner die Kristalle, desto cremiger das Eis. Je länger das Eis gelagert wird, desto größer werden die Kristalle.

In naher Zukunft möchte Farassati noch ein paar Bänke zum Verweilen vor seinem Lokal aufstellen und auch eine Auswahl an Naturweinen anbieten. Auch eine Kaffeemaschine möchte er noch anschaffen, damit er Kaffee zum Eis anbieten kann, die Bohnen möchte er vom »Goldenen Papagei« in der Nachbarschaft beziehen.

 


Miriam Al Kafur
Digital Redakteurin
Mara Jausovec
Autorin
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