Gen Z trinkt Kaffee ganz anders als Babyboomer
Für die Babyboomer gehört Kaffee zum Morgenritual, für die Gen Z ist er sozialer Treffpunkt und Mittel um ihre Produktivität zu steigern. Eine Umfrage zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Generationen.
Mehr als 70 Prozent der Österreicher:innen trinken täglich oder mehrmals täglich Kaffee. Doch wie Kaffee konsumiert wird, unterscheidet sich stark zwischen den Generationen. Das zeigen die aktuellen »Tchibo Kaffee-Fakten«, die gemeinsam mit NIQ/GfK erhoben wurden.
Vor allem die Gen Z verändert die heimische Kaffeekultur deutlich. Die 15- bis 29-Jährigen trinken Kaffee mobiler, sozialer und funktionaler als ältere Generationen. So kaufen 94,2 Prozent der Gen Z Coffee to go, deutlich mehr als Millennials (78,7 Prozent), die Generation X (62 Prozent) oder die Babyboomer (50,8 Prozent).
Auch das Kaffeehaus erfährt durch die jüngste Generation eine neue Bedeutung. Laut einer Umfrage nutzen 78,6 Prozent der Gen Z Cafés, um sich mit anderen zu treffen oder sich zu verabreden. Gleichzeitig erfüllt Kaffee für viele junge Menschen einen praktischen Zweck. 41,9 Prozent der Gen Z trinken ihn gezielt, um sich zu konzentrieren. Bei den Babyboomern sind es nur 10,2 Prozent. Aus den Daten geht hervor, dass Kaffee für junge Menschen zunehmend funktionaler wird.
Auch geschmacklich zeigen sich Unterschiede. Die Gen Z bevorzugt Cappuccino, während ältere Generationen häufiger Espresso trinken. Millennials greifen oft zum Verlängerten.
Kaffee in der Früh beliebt
Die stärksten Kaffeetrinker sind allerdings nach wie vor die 46- bis 61-Jährigen. Die Generation X konsumiert im Durchschnitt 3,06 Tassen pro Tag und startet besonders früh in den Tag: Fast die Hälfte trinkt die erste Tasse Kaffee bereits vor sieben Uhr morgens.
Deutlich konservativer bleiben die Babyboomer. 98,3 Prozent trinken Kaffee hauptsächlich zuhause. Bei der Gen Z sind es nur 71,3 Prozent. Während ältere Generationen Kaffee vor allem als Ritual sehen, integriert ihn die junge Generation flexibel in den Alltag.