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Krapfen getestet: Ein Blick auf die Qualität des beliebten Gebäcks

Der VKI-Test liefert nicht nur Einblicke in die Qualität von Krapfen, sondern gibt auch Verbraucher:innen wertvolle Informationen für ihre Kaufentscheidungen während der Faschingszeit.

Die Faschingszeit bringt nicht nur bunte Kostüme und fröhliche Feiern mit sich, sondern auch eine traditionelle Leckerei: Krapfen. Der Verein für Konsumenteninformation (VKI) hat die Gelegenheit genutzt, die Qualität dieser köstlichen Süßigkeit genauer unter die Lupe zu nehmen.

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Umfassende Verkostung

In einer Untersuchung wurden insgesamt 31 Marillenkrapfen aus verschiedenen Bäckereien, Supermärkten, Discountern und einem Bio-Supermarkt analysiert. Darunter waren sechs vegane Krapfen, fünf Bio-Produkte und drei Vollkornvarianten. Der Schwerpunkt der Bewertung lag auf einer umfassenden Verkostung der Produkte. Zusätzlich wurden Nährwerte, Zusammensetzung und Herkunft der Zutaten untersucht. Das Ergebnis des Tests zeigt eine überwiegend positive Bilanz: 27 der 31 getesteten Krapfen erhielten das Urteil »gut«, während nur vier Produkte etwas schlechter abschnitten.

Besonders bemerkenswert ist, dass auch vegane und Vollkornkrapfen in den vorderen Plätzen vertreten sind. Dies deutet darauf hin, dass es möglich ist, hochwertige Krapfen ohne tierische Produkte herzustellen.

Nährwert-Check

Die Kalorien pro 100 Gramm variierten erheblich, wobei die Gewichtsspanne der Krapfen ebenfalls groß war. Ernährungswissenschaftlerin Nina Eichberger betont, dass Personen, die auf ihre Linie achten möchten, zu kleineren Krapfen greifen sollten, da diese in der Regel weniger Kalorien enthalten.

Obwohl einige Krapfen Palmöl enthalten, wird es hauptsächlich beim Frittieren eingesetzt. Einige Produkte entsprechen nicht der Vorgabe des 15-prozentigen Marmeladenanteils. Währenddessen betont Eichberger, dass es nicht zwingend notwendig ist, Krapfen vom Bäcker zu kaufen, da auch im Supermarkt hochwertige Varianten erhältlich sind.

Abschließend unterstreicht Eichberger, dass Qualität oft mit einem höheren Preis verbunden ist. So sind Bio-Krapfen ausgewählter Bäckereien zwar teurer, bieten jedoch hochwertige Zutaten und oft eine größere Produkttransparenz.


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Redaktion
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