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© RTL/Hendrik Lüders

»Mälzer und Mraz liefern ab!«: Freundschaft der beiden Spitzenköche zerbricht beinahe an Käsekrieg

Tim Mälzer
Fernsehkoch
TV-Shows
Kulinarik
Deutschland
Hamburg

Die erste Folge der neuen Staffel des Vox-Formats lieferte die gewohnten verbalen Ausritte von Tim Mälzer, einen handfesten Beef zwischen dem »Küchenbullen« und dem österreichischen Sternekoch, kulinarische Highlights und ein eng umkämpftes Duell um den Sieg.

Der Auftakt der neuen Staffel des Vox-Lieferserviceduells hatte es in sich: Tim Mälzer und Lukas Mraz lieferten, dem Namen des Formats entsprechend, ordentlich ab und setzten dabei auch beinahe ihre Freundschaft aufs Spiel. Doch der Reihe nach: Für »Mälzer und Mraz liefern ab!« platzierten sich der selbsternannte »Küchenbulle« und der österreichische Sternekoch hinter dem Herd des Pop-up-Lieferservices an der Hamburger Außenalster.

Dabei zieht Mraz gleich schon in der der ersten Challenge – in der er es unter anderem gilt, japanische Teesorten im Gericht zu verarbeiten – Mälzers spöttische Kommentare auf sich. Um seiner Ramen-Suppe mit Matcha-Tee auch ein optisches Matcha-Feeling zu verpassen greift der Österreicher auf grüne Lebensmittelfarbe zurück, was Tim Mälzer unter anderem zu der Aussage hinreißt: »Ich dachte, ich müsste mich an ihm intellektuell messen – aber da muss ich mich schon bücken.«

Mälzer will Gätjen »brennen sehen«

Sein Fett bekommt dann auch TV-Allzweckwaffe Steven Gätjen von Mälzer ab. Der TV-Koch glaubt nämlich, dass der beliebte Moderator hinter einer der nächsten Bestellung steckt. Er apostrophiert ihn unter anderem als »größte Nervensäge des deutschen Fernsehens« und lässt sich zu der Aussage hinreißen: »Lieber mit Steffen Henssler auf eine einsame Insel, als nochmal für Steven kochen.«

Als dann noch der Hinweis kommt, dass es der Besteller gerne scharf mag, geht Mälzer chilimäßig in die Vollen und würzt seine Spaghetti entsprechend feurig. Nämlich so, »dass dem das auch irgendwie unten brennt«, so Mälzer. »Ich wollte Steven brennen sehen.« Blöd nur, dass es aber nicht Gätjen war, der zuhause auf die kulinarischen Ergüsse der beiden Top-Köche wartete, sondern seine Kollegin Susan Atwell und ihre Tochter Ava. Die Beiden zeigen sich dann über den Schärfegrad des Gerichts beeindruckt und bemängeln, dass es geschmacklich nicht differenziert genug sei, belohnen Mälzer aber trotzdem mit vier Sternen.

Ein »richtiges Kollegenschwein«

Für richtig Beef zwischen Tim Mälzer und Lukas Mraz sorgt dann die vierte Order des Tages: Die Besteller stammen aus Baden-Württemberg und wünschen sich deshalb auch klassisch Schwäbisches auf dem Teller. Mälzer liest die Hinweise richtig und macht sich gleich daran Spätzle zu machen, während Mraz sich der Zubereitung einer Fischsuppe widmet. Über deren Qualität darf sich dann der zuvor noch verbal geschmähte Steven Gätjen freuen, der in die Pop-up-Lieferküche reinschneit und Mraz mit einem Franzbrötchen überrascht. Dem Wiener geht dann doch noch ein Licht auf und er entscheidet sich dann ebenfalls Spätzle zu machen.

Am Ende sind Mraz und Mälzer doch wieder Freunde.
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Am Ende sind Mraz und Mälzer doch wieder Freunde.

Aus diesem Spätzle-Duell der beiden Köche entwickelt sich dann ein regelrechter Käsekrieg, an dem die Freundschaft der Beiden zu zerbrechen droht. Denn Mraz beansprucht den gesamten vorhanden Käse für seine Spätzle. Ein Verhalten, dass Mälzer fassungslos zurück lässt. Und richtig sauer: »Du bist ein richtiges Kollegenschwein«, findet er klare Worte für den Sternekoch und stellt unmissverständlich fest: »Da hat er eine Grenze überschritten bei mir.« Die nicht gespielte Wut des 53-Jährigen zeigt bei seinem jüngeren Kollegen dann auch Wirkung. Er entschuldigt sich und verspricht Mälzer einen Punkt in der Wertung abzugeben. Wie sich herausstellt ist das aber gar nicht nötig, denn die Schwaben in Hamburg zeigen sich von Mälzers Kreationen begeistert und bescheren ihm in dieser Runde einen Sieg.

In der Gesamtwertung kommt Mälzer dadurch wieder haarscharf an Mraz ran und die fünfte und letzte Runde muss die Entscheidung über den Gesamtsieg bringen. Die beiden Bestellerinnen – Schwestern und selbst als Gastronominnen tätig – wünschen sich afrikanisch beeinflusste Gerichte und outen sich als Fans der Okraschote. Mraz setzt deshalb unter anderem auf eine Okra-Cordon-Bleu und trifft damit den Geschmack der Bestellerinnen. Weniger Glück hat dagegen Mälzer, der sich anfangs gegen die Zubereitung der Schote wehrt und sich schließlich dann entscheidet, sie nur kurz anzubraten, damit sie nicht in ihre typische, schleimige Konsistenz verfällt. Doch genau auf diese Konsistenz hatten sich die beiden Frauen gefreut. Nichtsdestotrotz kann der »Küchenbulle« für seine Kreationen starke viereinhalb Sterne einfahren. Mraz' Menü mundet dann aber noch besser und wird sogar mit fünf Punkten belohnt, was ihm schließlich den Gesamtsieg mit eineinhalb Punkten Vorsprung beschert.

Viki Fuchs und Philipp Vogel liefern am 11. November ab 20.15 Uhr ab.
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Viki Fuchs und Philipp Vogel liefern am 11. November ab 20.15 Uhr ab.

Kommenden Montag heißt es dann »Fuchs und Vogel liefern ab!«. Viki Fuchs hat in der Vergangenheit schon zwei Mal die Urlaubsvertretung im Vox-Lieferdienst übernommen. Damals war Max Strohe ihr Kontrahent. Nun wird sie gegen Philipp Vogel antreten, der bereits in »Kitchen Impossible« den kulinarischen Fight gegen Tim Mälzer aufgenommen hat.

Alexander Schöpf
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