Neue Szenebar »Le Fou« eröffnet in Wiener Innenstadt
Mit einem Eröffnungsabend hat Gastronom Alexander Schrack seinen neuen Barbetrieb »Le Fou« in der Wiener Innenstadt vorgestellt. Geladen waren Gäste aus Kultur, Wirtschaft und Gastronomie.
Champagnergläser klirren, Austern liegen auf Eis und französische Chansons sorgen für eine besondere Atmosphäre. Am Freitagabend feierte Wiens Society die Eröffnung von »Le Fou« am Bauernmarkt und machte aus der Innenstadt für ein paar Stunden ein imaginäres Pariser Arrondissement. Gastgeber Alexander Schrack lud zum VIP-Opening seiner neuen Bar.
»Le Fou« ist Schracks zweiter Betrieb nach dem Club »Sechser«. Mit der neuen Bar will er bewusst ein anderes Format etablieren. »Wir wollten eine Bar, die größer denkt als das klassische Wiener Lokal«, sagt Schrack. Sie solle »sinnlich, atmosphärisch dicht, ein wenig verrückt, aber mit Eleganz« sein. Inspiration sei Paris gewesen, »wo Barkultur und Opulenz selbstverständlich zusammengehören«.
Mehrere Konzepte
Das Lokal befindet sich in einem historischen Barockhaus in der Wiener Innenstadt und umfasst rund 130 Quadratmeter. Die Corporate Identity entwarf Markendesigner Alexander Kellas, der bereits Ikonen wie das »Château Marmont« in Los Angeles, das »Chiltern Firehouse« in London und »Harry’s Bar« in Venedig betreut hat. Das opulente Interior Design stammt von Theresa Obermoser. Der Raum ist in mehrere Zonen gegliedert, die sich farblich und atmosphärisch unterscheiden. Ziel sei es gewesen, »auf kleinster Fläche mehrere kuratierte Welten zu schaffen«, sagt Obermoser.
Für die Getränke zeichnet Mixologist Jakob Trummer verantwortlich, der in New York tätig war. Der Sohn der Barkeeper-Legende und Inhaber der bekannten New Yorker Bar »Apotheke« Albert Trummer setzt neben Klassikern auf frankophile Signature Drinks – von Colette über Bardot bis hin zu Coco. Ein besonderes Highlight ist die Champagnerkarte, auf der sich Häuser wie Cristal oder Dom Pérignon finden. Auch auf der Weinkarte sind große Namen vertreten: Von Château Lafite Rothschild über Château Cheval Blanc bis hin zu Top-Winzern aus Österreich, etwa Pichler oder Hirtzberger.