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Osterzopf: So gelingt der Klassiker

Tipps
Backen
Striezel

Anstatt den Striezel beim Bäcker vorzubestellen oder im Geschäft zu kaufen, warum ihn nicht einfach selbst versuchen?

Der Striezel gilt als einer der Klassiker schlechthin zum Osterbrunch – außen eine schöne, braune Färbung und innen luftig locker. Natürlich kann man ihn das ganze Jahr über mit Butter, Marmelade oder auch Nutella genießen, aber am Ostersonntag schmeckt er einfach anders und weckt bei manchen von uns schöne Kindheitserinnerungen. Damit der traditionelle Striezel auch nach der Fastenzeit besonders gut schmeckt, hat Falstaff die wichtigsten Tipps und Tricks zusammengestellt, damit der Osterstriezel bestimmt gelingt.

How to..

Nicht immer, aber doch oft, handelt es sich bei dem Striezel oder Osterzopf um einen Germteig. Damit dieser gelingt, sollten alle Zutaten – also Germ, Butter, Milch und Eier – Raumtemperatur haben. Germ wird dabei am besten in lauwarmer Milch aufgelöst, das Zauberwort lautet hier in der Tat »lauwarm« und »nicht heiß«. Wenn die Milch zu heißt ist, verliert der Germ seine Triebkraft und der Teig geht nicht auf. Alternativ kann auch mit Trockenhefe gearbeitet werden, ein frischer Würfel Germ könnte allerdings zu einem besseren Ergebnis führen.

So funktioniert‘s

Nachdem die Zutaten für den Osterzopf miteinander verknetet wurden, bis eine homogene Masse entstanden und der Teig schön elastisch ist. Kleiner Hinweis: Das kann gut bis zu 10 Minuten in Anspruch nehmen. Anschließend muss der Teig für 1-2 Stunden ruhen, damit er sein Volumen verdoppeln kann. Danach kann die Masse in so viele Stränge geteilt werden, wie der Osterzopf haben soll – anschließend kann geflochten werden.

Für einen Hefekranz werden die Enden des Zopfes zusammengelegt. Anschließend sollte der Teig weitere 30 Minuten ruhen. Vor dem Backen kann der geflochtene Teig nach Wunsch mit Ei bestrichen und mit Hagelzucker bestreut werden. Gebacken wird er bei etwa 160 Grad Umluft oder 180 Grad Ober-/Unterhitze. Übrig gebliebener Hefezopf lässt sich in Alufolie verpackt aufbewahren oder einfrieren. Selbst nach einigen Tagen bleibt er geschmacklich einwandfrei.  Neben den Grundzutaten kann der Zopf noch mit anderen Zutaten wie Schokoladen - oder Mandelstücken, Kirschen oder Streuzucker verfeinert werden.

ZU UNSEREN STRIEZEL-REZEPTEN


 

Tamara Kalny
Tamara Kalny
Autorin
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