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Sanierungsplan nicht erfüllt: »Die Sattlerei« muss schließen

Gastronomie
Fine Dining
Insolvenz
Wien

Nach mehreren Versuchen, diesen Schritt abzuwenden, schließt das Gourmetrestaurant in der Leopoldstadt die Türen.

Wenn sich ein Betrieb in finanzieller Schieflage befindet, ist es für Eigentümer ein stetiges Auf und Ab.  Ein Sanierungsplan kann Restaurantbetreibern dabei helfen, die Misere auszugleichen und wieder auf die Beine zu kommen. Falls dieser in Form von neuen Konzepten, diversen Angeboten oder einer gänzlichen Umstrukturierung ebenfalls scheitert, ist das Eröffnen eines Konkursverfahrens ein unumgänglicher Schritt. Zu diesem Schritt sah sich das Gourmetrestaurant »Die Sattlerei« vor wenigen Tagen gezwungen.

Das bekannte Lokal im zweiten Bezirk machte bereits vor etwa einem Jahr mit finanziellen Problemen von sich reden. Wie Falstaff berichtete, schien der Betreiber des Restaurants, Jürgen Sattler, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um das drohende Unheil abzuwenden. Anfangs schien er damit auch Erfolg zu haben und auf den ersten Blick dürfte das neue Konzept auch gefruchtet haben.

Aus folgt trotz Bemühungen

Bei der »Sattlerei« handelt es sich nicht nur um ein Restaurant, sie verfügt außerdem auch über eine Weinbar, eine Greißlerei sowie eine Vinothek. Nachdem der Gastronom und sein Team Anfang des Jahres mit einem erweiterten Angebot und ausgedehnten Öffnungszeiten wieder durchstarten wollte, scheiterte das Vorhaben wohl trotzdem, da der Sanierungsplan laut Creditreform zu 20 Prozent  nicht vollständig umgesetzt werden konnte.

Für Sattler bedeutet das, dass die Forderungen aus dem vorherigen Insolvenzverfahren wieder aufleben. Zum damaligen Zeitpunkt hatten rund 50 Gläubiger Forderungen in Höhe von insgesamt 1,6 Millionen Euro angemeldet. Mehr noch, die Schulden belaufen sich mittlerweile scheinbar auf satte 174.000 Euro. Nach dem derzeitigen Stand ist eine Fortführung des Restaurants nicht vorgesehen – wie bereits vermutet es liegt es an der mangelnden Liquidität.


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Redaktion
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