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Top Tipps für den Smashburger: So wird er besonders gut

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Falstaff kennt nicht nur die kleinen Fehler, die bei seiner Zubereitung vermieden werden sollten, sondern auch einige Tricks wie der Burger besonders gut gelingt.

Sommerzeit ist Grillzeit – und was passt besser zu einem heißen Wochenende oder einem sonnigen Feiertag als ein perfekt gegrillter Burger? Eine beliebte und immer öfters gesehene Variante ist der Smashburger. Dünn, knusprig und mit einem karamellisierten, leicht zerklüfteten Rand haben die Burger aus den USA Europa im Sturm erobert. Doch auch wenn es simpel wirkt, können kleine, oft unbewusste Fehler das Ergebnis deutlich beeinflussen. Ist das Fleisch nicht kalt genug oder vielleicht doch die Grillplatte nicht heiß genug? All das könnte beim Burger grillen eine wichtige Rolle spielen – glücklicherweise hat Falstaff einige Fehlerquellen und wie diese vermieden werden können, ausfindig gemacht.

Das Fleisch ist nicht kalt genug

Anders als bei einem dicken Ribeye-Steak oder einer Rinderbrust, die vor dem Grillen erst auf Zimmertemperatur gebracht werden sollte, kommen die Fleischbällchen für Smashburger idealerweise direkt aus dem Kühlschrank auf die heiße Grillplatte. Gut gekühltes Faschiertes bleibt stabiler in der Form und zerfällt beim flachen Andrücken nicht so leicht. Zudem haftet es weniger am Spatel, was das Braten deutlich erleichtert.

Das Fleisch ist zu mager

Ob aus Rind-, Schweine- oder Hühnerfaschiertem – für gelungene Smashburger eignet sich am besten Fleisch mit einem Fettanteil von etwa 15 bis 20 Prozent, häufig gekennzeichnet als 80/20 oder 85/15. Dieser Fettgehalt ist entscheidend dafür, dass die Patties in der kurzen Bratzeit schön knusprig werden und eine aromatische Karamellisierung entsteht. Zudem sorgt das Fett für den typisch intensiven Geschmack.

Die Grillplatte ist nicht heiß genug

Nicht überraschend, aber die Temperatur des Grills oder der Pfanne ist wie überall auch hier das A und O. Die Grillplatte oder gusseiserne Pfanne sollte stark vorgeheizt werden – idealerweise so lange, bis sie richtig heiß ist und Rauch aufsteigt. Sobald das Fleisch auf die Oberfläche trifft, muss es hörbar brutzeln. Nur so entsteht die charakteristische goldbraune Kruste, und das Ankleben beim Wenden wird deutlich reduziert. Am besten im Freien arbeiten oder drinnen für gute Belüftung sorgen, damit die hohe Hitzeentwicklung kein Problem wird.

Das Fleisch wird zu früh gewürzt

Kaum zu glauben, aber wahr – zu frühes Würzen ist ein häufiger Fehler. Während das Untermischen von Gewürzen in das Fleisch bei dickeren, rustikalen Burgern gut funktioniert, kann es bei dünnen Smashburgern dazu führen, dass das Fleisch zu stark bearbeitet wird – das Ergebnis sind dann zähe, kompakte Patties. Da Smashburger beim Pressen eine große Oberfläche erhalten, reicht es völlig aus, sie direkt auf der heißen Grillplatte zu würzen. Am besten wird erst dann gesalzen und gepfeffert, wenn das Fleisch bereits flachgedrückt ist.

Es ist keine Burgerpresse zur Hand

Der Name verrät es bereits: Smashburger werden beim Braten kräftig plattgedrückt. Am besten gelingt das mit einer Burgerpresse – alternativ erfüllt auch ein robuster Pfannenwender mit breiter Edelstahlklinge denselben Zweck. Wird er auf das Fleisch gesetzt und mit einem zweiten Spatel zusätzlich beschwert, lässt sich das Patty gleichmäßig und mit ausreichend Druck formen. Zum Wenden empfiehlt sich eine dünne Kante, die sich mühelos unter das Fleisch schieben lässt.

Die Patties bleiben in der Pfanne kleben

Nicht nur bei Burgern, sondern generell ist es ärgerlich, wenn Fleisch am Kochgeschirr kleben bleibt. Besonders beim Pressen von Patties kann es lästig sein, wenn ein Teil der Masse am Pfannenwender haften bleibt. Zwar helfen gekühltes Faschiertes und ein kalter Spatel dabei, das Ankleben zu verhindern – doch an einer heißen Grillplatte lässt sich beides nicht immer umsetzen. Eine einfache und effektive Lösung bietet Backpapier: Ein zugeschnittenes, quadratisches Stück wird vor dem Andrücken auf die Fleischkugel gelegt und dient als praktische Trennschicht zwischen Fleisch und Pfannenwender oder eben Burgerpresse. Nach dem Pressen lässt es sich mühelos abziehen und kann für weitere Patties wiederverwendet werden.

Smashburger mögen auf den ersten Blick simpel wirken, aber genau in der Einfachheit steckt ihre Raffinesse. Mit der richtigen Technik, etwas Geduld und ein paar cleveren Handgriffen gelingt die perfekte Kruste – außen knusprig, innen saftig. Ob klassisch oder kreativ belegt, sie sind der Inbegriff von unkompliziertem Genuss und gehören zu den Highlights jeder sommerlichen Grillrunde.

Ob smashed oder traditionell: Burger verfehlen nie. Aus diesem Grund präsentieren wir unsere Top 10 Burger-Rezepte zum Nachkochen:

Redaktion
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