Die besten Restaurants in 1010 Wien
Mittags kann man Konstantin Filippous Topküche ab drei Gängen zum Einstiegstarif ergründen. Abends werden die Zutaten hochklassiger und die Menüs länger. Stets da: das Signature Dish Brandade mit Kaviar.
Unberührt vom Umbau im Palais Coburg hält Silvio Nickol die Stellung als einer der höchstdekorierten Köche Österreichs. Sein luxuriöses Acht-Gänge-Menü nennt er »Genussreise«. Legendär: der Weinkeller.
Küchenchef Alexandru Simon sorgt im Ringstraßen-Hotel The Amauris für aufregend gute Menüs aus Topprodukten. Hier finden laufend exklusive »Wine & Dine«-Abende statt. Großes Kino!
Sehen, gesehen werden und ganz formidabel italienisch genießen – seit der Eröffnung 2002 blieb hier zur Prime Time kaum je ein Sitz leer. Serviert wird »Essen mit Charakter«. Exzellenter Service.
Küchenchef Paul Ivic ist neben seinem Hauptjob als vegetarischer Gourmetkoch auch noch eine Instanz in Sachen Pflanzenkost und Nachhaltigkeit. Menü zu sieben oder neun Gängen, tolle Weinkarte.
Im neuen Mandarin Oriental Vienna sorgt der Kärntner Thomas Seifried – zuvor elf Jahre im Ritz-Carlton auf den Cayman Islands – für ein außergewöhnliches, von Seafood erster Güte dominiertes Menü.
Bislang galt im Shiki: vorne Brasserie, hinten Fine Dining. Nun ist die räumliche Trennung aufgehoben. So kann man in allen Bereichen entweder à la carte, Sushi, Sashimi oder das große Menü bestellen.
Neben Brasserie und Fine Dining die dritte Shiki-Linie. Hinter der Sakethek (fantastische Sake-Auswahl!) nehmen acht Gäste rund um die Küche Platz. Serviert wird ein vielgängiges Omakase-Menü, u.a. mit genialen Nigiri.
Seit geraumer Zeit einer der besten Italiener Wiens. Kreative Küche überlässt man anderen – hier freut man sich auf »Variazione di pesce crudo« oder »Branzino in crosta di sale«. Gute Weinselektion.
Ein sehr ungewöhnliches Konzept: vorn eine Tagesbar mit großer Champagner-Auswahl und Snacks. Hinten das intime »Esszimmer«, wo Alexander Kumptner ein Sieben-Gänge-Menü zum Fixpreis serviert.
Das Lokal gibt’s schon länger. Jetzt wurde es neu definiert als High-End-Steakhaus mit außergewöhnlicher Weinselektion – von guten Tischweinen bis hin zu Pétrus, Cheval Blanc oder Romanée-Conti.
Ungewöhnlich für eine Hotelbar: Hier kann man ganz exzellent in intimem Ambiente speisen. Eigenständige Küchenlinie mit asiatisch inspirierten Gerichten wie Paprikahendl Tandoori oder Gulasch Tantan.
Der sizilianische Sternekoch Ciccio Sultano hat ein gutes Auge auf seine Filiale im Wiener Ritz-Carlton Hotel. Unter anderem exzellente Meeresfrüchte- und Pastagerichte. Tolles Service, legendäre Weinkarte.
Optisch wurde das kleine, feine Restaurant im Anantara Palais Hansen eben aufgefrischt. Küchenchef Paul Gamauf sorgt für kreative und saisonale »Carte Blanche«-Menüs mit fünf bis neun Gängen.
Peter Friese ist es gelungen, das neue Restaurant Beletage so aussehen zu lassen, als wäre es schon immer da. Zweigeteilt die Karte: Klassiker plus ein Jahreszeiten-Angebot von Koch Werner Pichlmaier.
Japanischer Fine-Dining-Langzeitklassiker in luxuriösem Rahmen. Hoch oben im siebten Stock des Grand Hotels trifft die hohe Sushi-Kunst auf beeindruckende Teppanyaki-Perfektion. Tolle Wein- und Sake-Auswahl.
Gehobenes italienisches Restaurant mit den Feinheiten und Aromen der toskanischen Küche und starkem Weinsortiment. Keine 08/15-Gerichte – Pasta und Co gibt's auf Wunsch sogar mit Périgord-Trüffel.
»Brasserie deluxe« ist die Ansage des Hotelrestaurants in der früheren Kassenhalle der Länderbank. Es gibt Zwiebelsuppe und Pâté en croûte, aber auch »steirisches« Tuna-Tataki oder Hamachi-Ceviche.
»Einmal alles« war das Motto bei der Planung der Gastronomie des neuen Hotels »Mandarin Oriental Vienna«. Weil das denkmalgeschützte Ex-Handelsgericht einen ganzen Straßenblock umspannt, galt es, den großzügigen Lichthof zu nützen. Eine Glaskuppel umrahmt nun den gesamten kulinarischen Bereich des Hauses. In den Randzonen liegen die Bar und das Fine-Dining-Restaurant »Le Sept«. Und mittig das Ganztages-Lokal »Atelier 7« mit dem Untertitel »Brasserie«, zugleich auch noch Café und Frühstückszone. Küchenchef für alles ist der Kärntner Thomas Seifried – seine elf Jahre Seafood-Erfahrung von den Cayman Islands bringt er unübersehbar hier ein. So steht mit Coq au Vin und dem luxuriös gepreisten Steak Frites »Oscar« mit Königskrabbe (75 Euro) auch Fleischliches auf der Karte. Meeresgetier – mit Süßwasserfischen hat Seifried nichts am Hut – dominiert das Angebot. Schon im »Le Sept« nebenan sticht ein grandioses Hamachi-Gericht hervor. Hier kombiniert Seifried das feine Tier »crudo« mit Trauben, Iberico-Chips und einer reduzierten Version der spanischen Mandelsuppe Ajo Blanco. Exzellent. Dann eher Brasserie-Style: Oktopus-Terrine mit knackigen grünen Bohnen und Sauce Basquaise, einer kräftigen Tomaten-Pimiento-Zwiebel-Knoblauchsauce. Gibt’s in Österreich ebenso nirgendwo sonst wie die überraschend gelungene Spielart eines Cordon bleu mit Heilbutt, Beinschinken und Gruyère. Wer Seezunge liebt, kommt um die – hier von der Küche ausgelöste – klassische »Grenobloise« mit Kapern, Petersil und Zitronenemulsion nicht herum. Das gut aufgestellte Service wurlt nur so herum. Jetzt muss noch gelingen, was in Wien als schwierig gilt – das hiesige Publikum hereinzulocken.
Das Flaggschiff der DO-&-CO-Gruppe ist zugleich eine Art Testbühne für Gerichte, die dann weltweit serviert werden. Sushi, Bouillabaisse, Kalbsbutterschnitzel und Tom Yam Gung sind eine Bank.