Ausgezeichnet! Österreichs Gourmet-Elite bei den Falstaff Awards
Sechs Restaurants erreichen erstmals die Höchstwertung von 100 Punkten – und Salzburg ist Gourmethochburg. Im Wiener Rathaus wurde der Falstaff Restaurant- & Gasthausguide 2026 präsentiert. Gemeinsam mit Bürgermeister Dr.Michael Ludwig zeichnete Herausgeber Wolfgang M. Rosam die besten Restaurants des Landes aus.
Österreich hat gewählt: Über 120.000 Bewertungen von 20.000 Falstaff Gourmetclub-Mitgliedern fließen in den neuen Falstaff Restaurantguide 2026 ein. An der Spitze zeigt sich eine historische Entwicklung: Gleich sechs Restaurants erzielen die Maximalwertung von 100 Punkten. Erstmals vereint ein Bundesland gleich drei Betriebe mit Höchstbewertung – Salzburg avanciert damit zur neuen kulinarischen Hochburg des Landes.
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Ein Triumph für die Salzburger Kulinarikszene
Neben dem internationalen Aushängeschild »Ikarus« erreichen nun auch »Döllerers Restaurant«, »Obauer« (alle Salzburg) sowie das »Bootshaus« (Oberösterreich) die Bestmarke. Komplettiert wird die nationale Spitze durch das »Steirereck« (Wien) und das »Landhaus Bacher« (Niederösterreich). Damit setzt die Falstaff-Community nicht nur ein Zeichen für die Verdichtung der absoluten Spitze, sondern auch für eine klare geografische Schwerpunktverlagerung: Erstmals stellt ein Bundesland drei 100-Punkte-Betriebe. Salzburg positioniert sich damit als neue kulinarische Hochburg Österreichs. Die heurige Ausgabe zeigt zudem eine starke Dynamik im Ranking: 606 Aufsteiger stehen 151 Absteigern gegenüber. Trotz zahlreicher Restaurantschließungen ist die Qualität so gut wie nie zuvor. Stärkster Trend: Landgasthäuser wieder im Vormarsch.
Der Falstaff Restaurantguide 2026 bringt zwei ganz starke Trends ans Tageslicht: Erstens: Landgasthäuser, die auf Qualität und oft sogar auf Fine Dining setzen, sind im Vormarsch. Auch wenn sie häufig nur von Donnerstag bis Sonntag geöffnet haben, sind sie ausgebucht und können tolle Umsatzzuwächse verzeichnen. Wer hingegen nur mit Schnitzel und Schweinsbraten das Überleben sucht, hat Probleme. Das heißt: Neben dem viel zitierten Landgasthaussterben gibt es auch eine echte Renaissance für Landgasthäuser, die auf Qualität setzen – zum Beispiel das »Landgasthaus Essl« in der Wachau, der »Fröhliche Arbeiter« im Burgenland oder das »Esslokal« in Hadersdorf.
Zweitens: In puncto Fine Dining schlägt der Westen den Osten. Absolute Gourmethochburg mit drei 100-Punkte-Restaurants ist Salzburg. Hier hat man buchstäblich das Gefühl, dass dieses kulinarische Spitzentrio die gesamte Szene von Salzburg, aber auch im gesamten Westen, mitzieht.
Wenn auf der einen Seite die Schlagzeilen über die heimische Gastronomie das große Jammern beschreiben, müssen wir feststellen: So gut wie jetzt war die Qualität in der heimischen Gastronomie noch nie!
- Falstaff-Herausgeber Wolfgang M. Rosam.
Gemeinsam mit Wiens Bürgermeister Dr.Michael Ludwig (SPÖ) zeichnete Wolfgang M. Rosam die besten Restaurants Österreichs sowie die Landessieger aus. Im Rahmen der Preisverleihung wurden auch die Sondersieger des Jahres auf die Bühne geholt: Fabian Günzel vom »Aend« in Wien ist Koch des Jahres, Fabio Giacobello, Eigentümer des erfolgreichen mediterranen Restaurants in der Wiener Innenstadt, »Fabios«, wurde für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Gastgeberin des Jahres ist Rosi Schipflinger von »Rosi’s Sonnbergstuben«. Zum Sommelier des Jahres wurde Hans-Jörg Unterrainer ernannt.
Bernhard Zimmerl durfte sich auch über eine begehrte Urkunde freuen: Sein »Zimmerl« in Waidhofen an der Thaya ist die Eröffnung des Jahres. Die Auszeichnung »Bester Service des Jahres« geht heuer an die 2.700 Flugbegleiter:innen von Austrian Airlines Flight Experience.
Der Titel »Bestes Wiener Beisl des Jahres« geht an »Herbeck Neue Gastwirtschaft«. Das »Landgasthaus des Jahres« findet sich heuer in Kärnten: »Der Bärenwirt« in Hermagor zeigt, wie lebendig die österreichische Wirtshauskultur sein kann.
Stiegl begleitete die Präsentation als Hauptsponsor und unterstrich damit einmal mehr die enge Verbindung zwischen österreichischer Bierkultur und Spitzengastronomie. Den Preis »Engagement für Bierkultur« verlieh die Stieglbrauerei zu Salzburg an das »Sternbräu«, einen Fixstern der Salzburger Bierkultur. In der Kategorie »Nachhaltigkeit und Innovation« überzeugte Tono Soravia (»Collina am Berg«); der Preis wurde vom Stiegl-Gut Wildshut überreicht.
Die Original Sacher-Torte ist heuer der »Internationale Kulinarik-Botschafter 2026« – zu Ehren des besonderen Anlasses wurde die Urkunde von Familie Sacher, vertreten durch Alexandra Winkler und Georg Gürtler, entgegengenommen. Damit nicht genug, wurden über 300 Portionen Supersize Original Sacher-Torte den anwesenden Gästen als Dessert serviert.
Who is Who der Kulinarik-Szene
Rund 250 Gäste folgten der Einladung von Falstaff und applaudierten den heimischen Kulinarik-Pionieren, die sich ihre Auszeichnungen abholten. Im Publikum saßen unter anderem Unternehmerin Ingrid Flick, Peter Friese, Gastronom des Wiener Traditionslokals »Schwarzes Kameel«, Mag. Alessandra Kiener aus der Eigentümerfamilie der »Stiegl«-Brauerei, der ehemalige Obmann der Raiffeisen-Holding Wien-Niederösterreich, Dr. Christian Konrad. Aus der Wein- und Gastronomieszene waren Armin Tement vom Weingut Tement, Herbert Oschep, Obmann von Wein Burgenland, sowie Bernd Schlacher, Gastronom und Gründer der »Motto Group« anwesend.
Gemeinsam mit Hannes Sabathi und Gerhard Wohlmut betreute Armin Tement die Weinbar vor Ort – das Winzer-Trio vertrat somit alle STK-Winzer. Auch Lukas Mraz – der Koch des Jahres 2025 - ließ sich das Event nicht entgehen. Darüber hinaus wurden Opernsänger und Kulturmanager Daniel Serafin, Intendant des Opernfestivals Oper im Steinbruch in St. Margarethen, die Geschäftsführerin der »Österreich Werbung«, Astrid Steharnig-Staudinger, Spitzengastronom Toni Mörwald, Wien Tourismus Chef Norbert Kettner, Spitzenkoch und Restaurantinhaber Mario Plachutta sowie Wirtschaftskammerfunktionärin Susanne Kraus-Winkler.
Starke Partner mit Geschmack
Neben Stiegl als Hauptsponsor, war Evian als Premium-Partner vertreten und ergänzte mit seiner klaren Positionierung im Premiumsegment den stilvollen Rahmen der Mittagsveranstaltung. Darüber hinaus unterstützten zahlreiche weitere Partner die Veranstaltung – darunter »Laurent-Perrier«, »Barettino«, »Goppion Caffé« und die »STK Winzer«. Für die kulinarische Verpflegung der anwesenden Gäste sorgte das Catering des renommierten Wiener Restaurants »Mochi«, das in Form eines Flying Lunches mit Köstlichkeiten wie Sushi und Maki den Hunger stillte. Unterstützt wurde die Kulinarik by Mochi dabei von den Partnern der Veranstaltung, die mit ihren hervorragenden Produkten zum Gelingen des kulinarischen Angebots beitrugen. Kulinarisch wurde die Veranstaltung außerdem von »Schenkel Delikatessen«, »Eishken Estate«, »Böhmerwald Fisch«, »White »Panther Gebirgsgarnelen« sowie »Wiesbauer Gourmet« begleitet, die mit ihren Produkten für Genussmomente sorgten.
RESTAURANTGUIDE 2026: DIE BESTEN RESTAURANTS IN ÖSTERREICH
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