Zum Inhalt springen
© Shutterstock / AI

Dot-Cake-Trend: Welche Zutaten jetzt knapp werden könnten

Backen
Trend
Kuchen

Ein Becherkuchen geht viral – und schickt Nachahmer auf die Jagd nach den richtigen Zutaten. Der Dot-Cake-Hype könnte bald auch hierzulande die Nachfrage ankurbeln.

Nachdem Karamellkekse und griechischer Joghurt wieder verlässlich in den Regalen zu finden sind, könnte der nächste Social-Media-Hype schon bald im Backregal für Engpässe sorgen. Auf TikTok und Instagram verbreitet sich derzeit der sogenannte Dot Cake – ein Dessert aus den USA, das vor allem durch seine Einfachheit und eine zentrale Zutat auffällt, rasant aus.

Entstanden ist der Trend in einer Familienbäckerei auf Long Island im US-Bundesstaat New York. Aus einer dekorativen Idee entwickelte sich dort unter dem Namen Dotcakes ein kleines Geschäft mit Becherkuchen, die inzwischen tausendfach verkauft werden. Der eigentliche Durchbruch kam allerdings erst jetzt, als die Produkte auf TikTok viral gingen und schließlich auch im Umfeld des New Yorker Butterfield Market für schier endlos lange Schlangen sorgten.

Dort wurden die Dot Cakes zeitweise nur in begrenzter Stückzahl ausgegeben, zu festen Zeiten, oft innerhalb einer Stunde ausverkauft – trotz stolzem Preis von 11$ das Stück.

Schlüssel-Zutat

Das Prinzip bleibt schlicht: Rührkuchen wird mit Buttercreme oder Mascarpone geschichtet und oben mit einer dichten Schicht sogenannter Nonpareils bedeckt. Die kleinen, harten Zuckerperlen sorgen für den typischen Crunch, der in den Videos immer wieder im Mittelpunkt steht.

Gerade dieser Moment – der Löffel, der über die feste Streuschicht fährt und hörbar durchbricht – hat dem Dessert seine Reichweite verschafft.

Dass ausgerechnet die Zuckerperlen in den Fokus geraten könnten, ist naheliegend. Denn schon bei früheren Social-Media-Hypes zeigte sich, wie schnell einzelne Zutaten knapp werden können, sobald sie zum Schlüssel eines viralen Rezepts werden – wie zuletzt etwa beim Japanese Yogurt Cheesecake.

Noch sind Nonpareils problemlos erhältlich – ob das so bleibt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.


Redaktion
Mehr zum Thema
1 / 12