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Japanese Yogurt Cheesecake: Falstaff hat das virale Zwei-Zutaten-Rezept getestet

Dessert
Joghurt
Trend

Der Japanese Yogurt Cheesecake verwandelt Joghurt und Kekse über Nacht in ein cremiges No-Bake-Dessert. Falstaff hat den Trend getestet – lohnt sich der virale Hype wirklich?

Waren Sie kürzlich mal im Supermarkt und haben vergeblich nach griechischem Joghurt gesucht? Damit sind Sie nicht allein. Das könnte an dem neuen Food-Trend liegen, der gerade durch die sozialen Medien geht: der Japanese Yogurt Cheesecake. Das virale No-Bake-Dessert soll mit nur zwei Zutaten auskommen und geht auf Instagram, TikTok & Co. gerade durch die Decke. Was auf den ersten Blick wie ein einfacher Joghurtbecher mit Keksen aussieht, verwandelt sich – zumindest laut Social Media – über Nacht im Kühlschrank in eine erstaunlich cremige, cheesecake-ähnliche Delikatesse.

Geschmackstest: Cheesecake?

Das Prinzip hinter dem Trend ist denkbar einfach: Joghurt trifft auf Kekse. Wir haben den »Japanese-Yogurt-Cheesecake« selbst ausprobiert und gleich zwei Varianten gemacht – eine klassische Version mit Naturjoghurt und Biscoff-Keksen sowie eine »Tiramisu-Variante«, bei der der Joghurt mit Espresso aromatisiert und am Ende mit Kakaopulver getoppt wurde.

Für beide Versionen wird der Joghurt zunächst in einem Gefäss glattgerührt. Bei der Tiramisu-Variante wird zusätzlich ein großzügiger Schuss Espresso untergerührt. Anschliessend werden die Kekse eng nebeneinander in den Joghurt gesteckt. Getoppt wird das Ganze mit kleinen Keksstückchen oder Kakaopulver. Danach wandert alles für mehrere Stunden, idealerweise über Nacht, in den Kühlschrank. In dieser Zeit saugen die Kekse Feuchtigkeit auf und geben dem Dessert Struktur. Der Aufwand ist dabei minimal: Drei Portionen waren in unter zehn Minuten vorbereitet.

Geschmacklich fiel unser Fazit gemischt, aber insgesamt positiv aus. Nach Cheesecake hat das Original ehrlich gesagt kaum geschmeckt. Trotzdem war es sehr lecker: mild, cremig und angenehm in der Süsse. Die Tiramisu-Variante kam hingegen deutlich näher an ihr Vorbild heran und war bei uns der klare Favorit. Der Espresso verleiht dem Ganzen Tiefe, der schokoladige Geschmack des Kakaopulvers rundet das Dessert ab.

Verbesserungspotenzial

Als kleine Optimierung fürs Original würden wir empfehlen, etwas Vanillezucker unter den Joghurt zu mischen. Klar: süsser, mehr Zucker – aber geschmacklich könnte das mehr Tiefe verleihen. Eine Idee für den nächsten Test.

Gesund? Nur auf den ersten Blick

Auf TikTok wird der Japanese Yogurt Cheesecake oft als gesund oder proteinreich verkauft – vor allem, wenn Skyr verwendet wird. Dabei wird allerdings gern unterschlagen, wie viel Zucker in den Keksen steckt. Gesund im klassischen Sinne ist das Dessert also eher nicht, aber definitiv unkompliziert.

Fazit

Test gelungen. Der Japanese Yogurt Cheesecake ist schnell gemacht, schmeckt gut und eignet sich perfekt als unkompliziertes Dessert– auch wenn er eben nicht nach klassischem Cheesecake schmeckt. Wer ein akutes Craving hat, sollte sich trotzdem in Geduld üben, denn sofort fertig ist das Dessert leider nicht. Ein bisschen Geduld braucht es da schon.


 

Hannah Speyer
Hannah Speyer
Chefin vom Dienst Digital
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