Darum erobert unsichtbarer Kuchen jetzt die Küche
Auch wenn der Name vielleicht irreführend ist, ist der »Invisible Apple Pie« gut sichtbar und ein absolutes must-try der französischen Küche. Aber warum wird er als unsichtbar bezeichnet und wo liegt der Unterschied zum klassischen Apfelkuchen?
Der Herbst und Spätherbst eignen sich am besten dazu, unterschiedliche Rezepte auszuprobieren – wieso sich also nicht auch an den »Invisible Apple Pie« heranwagen? Nein, hierbei handelt es sich um keinen Tippfehler oder eine falsche Übersetzung. Aber was macht den Kuchen »unsichtbar«?
Die französische Bezeichnung »Gateau Invisible aux Pommes« bedeutet tatsächlich »Kuchen mit unsichtbaren Äpfeln« und soll sich auf das besondere Aussehen des Kuchens beziehen. Bei diesem scheinen die feinen Apfelscheiben und der dünne Teig beinahe miteinander zu verschmelzen, wodurch es so wirkt, als wären die Äpfel nicht vorhanden.
Der feine Unterschied
Bei einem traditionellen Apfelkuchen besteht der Teig oft aus einem dickeren Boden und Rand, der mit Apfelstücken gefüllt ist. Dieser Kuchen hat somit eine deutlich sichtbare Struktur, bei der der Teig die Fruchtfüllung sozusagen umhüllt. Während beim »Invisible Apple Pie« die hauchdünn geschnittenen Apfelschichten beinahe im Teig verschwinden. Das bedeutet auch, dass die Textur des Kuchens durch die fein geschnittenen Äpfel besonders saftig und zart ist.
Auch der Teig ist so dünn, dass er fast vollständig mit den Apfelscheiben verschmilzt, was dem Kuchen sein »unsichtbares« Aussehen verleiht. Zusammengefasst heißt das, dass die Äpfel zum Herzstück des Desserts werden, und genau so soll es auch sein. Obwohl der Kuchen wie gehabt mit Nüssen, Zimt oder auch Rosinen nach Belieben verfeinert werden kann, sind viele Feinschmecker:innen der Meinung, dass es bei dieser Version des Apfelkuchens nicht nötig ist.
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