Österreicher eröffnet ersten Leberkäse-Imbiss in Stockholm
Der Welser Gabriel Lehner hat mit »Alpis« in Stockholm den ersten Leberkäse-Imbiss Schwedens eröffnet. Im Lokal nahe dem Königsschloss serviert der 30-Jährige österreichische Imbissklassiker wie Leberkäse im Kaisersemmerl und Almdudler.
Der Welser Gabriel Lehner hat in der schwedischen Hauptstadt Stockholm einen Leberkäse-Imbiss eröffnet. Mit dem Lokal »Alpis« bringt der 30-Jährige österreichische Imbissklassiker erstmals in dieser Form nach Schweden.
Das Lokal liegt mitten in der Altstadt, nur wenige Schritte vom Königsschloss entfernt. Während Tourist:innen dort bislang vor allem nach Köttbullar oder Zimtschnecken Ausschau hielten, gibt es jetzt auch Leberkäse im Kaisersemmerl – klassisch, mit Käse oder Chili. Wer es lieber pflanzlich mag, kommt ebenfalls auf seine Kosten. Eine vegane Variante steht ebenfalls auf der Speisekarte. Dazu gibt's unter anderem Steirerkren, Almdudler und Manner-Schnitten. Der Leberkäse und die Kaisersemmeln kommen tiefgekühlt aus Österreich und werden in Stockholm frisch zubereitet. Auch bei der veganen Variante setzt Lehner auf einen Produzenten aus Wien (»Die Pflanzerei«).
Sommer in Schweden
Auf die Idee brachte Lehner sein Onkel Josef, der seit Jahren mit einem Leberkäsestand auf dem Wachauer Volksfest vertreten ist. Ganz fremd ist Schweden für den 30-Jährigen ohnehin nicht, denn seine Großmutter stammt aus dem Land, viele Sommer verbrachte er dort als Kind. Später besuchte er Sprachkurse an der Universität Stockholm – und aus dem Gedanken, für eine Zeit nach Schweden zu ziehen, entstand schließlich die Idee für ein eigenes Unternehmen.
Zum Leberkäs gibt's Lättöl
Ein Detail sorgt allerdings für kleine kulturelle Unterschiede, denn österreichisches Bier sucht man zum Leberkäs vergeblich. Wegen der schwedischen Alkoholgesetze dürfen Getränke mit mehr als 3,5 Prozent Alkohol nur über das staatliche Monopol verkauft werden. Statt einem heimischen Bier gibt's daher Lättöl – schwedisches Leichtbier.