Zum Inhalt springen
© Pablo Faccinetto GmbH

«OKO»: Specialty Coffee und Ganztags-Brunch

Neueröffnung
Café
Zürich

Roastbeef-Sandwich oder Egg Benedict unter der Woche um halb zehn morgens? Das ist im neuen «OKO» am Stauffacher in Zürich möglich. Hinter dem minimalistisch gestalteten Café mit dem markanten silbernen Bartresen stehen Gastronom Oliver Deilmann und Berater Mazen Reda mit ihrer Vision eines ganztägigen Premium-Brunch-Angebots.

Vielleicht haben Sie den silbernen Bartresen bereits entdeckt. Oder das Katsu Sando auf Instagram gesehen. Oder von dem hervorragenden Specialty Coffee gehört. All das und vieles mehr gibt es im neuen «OKO» am Stauffacher, das seit einigen Wochen seine Türen für Foodies und Kaffeeliebhaber:innen geöffnet hat.

Mit dem Konzept eines ganztägigen Brunch-Angebotsauch unter der Woche – möchten die beiden Köpfe hinter dem «OKO», Gastronom Oliver Deilmann und Mazen Reda, eine spürbare Lücke in der Zürcher Gastronomie-Szene schliessen. «Unter der Woche ganztags hochwertig zu frühstücken ist in Zürich an einigen Orten zwar möglich, aber immer noch rar», erklärt Mazen.

Im «OKO» verwirklichen die beiden Gastronomen Olis langjährige Vision eines eigenen Lokals, das Specialty Coffee und einen gemütlichen Ort zum Brunchen bietet. Für die Umsetzung holte er Mazen ins Boot, der seit über zehn Jahren in der Gastronomie tätig ist und wertvolle Managementerfahrungen mitbringt. Er war schon in verschiedenen Betrieben in der Stadt Zürich in leitenden Funktionen tätig. «Mit meiner gesammelten Expertise möchte ich Betriebe bei Neueröffnungen und Optimierungen unterstützen», erläutert er.

Chrom trifft auf Holz

Die Einrichtung des Lokals ist bewusst minimalistisch gehalten. Ein spannender Kontrast entsteht durch die bewusst roh belassenen Elemente des Gebäudes, die perfekt mit den sanften Holzelementen harmonieren. Als besonderes Highlight fungiert der imposante silberne Bartresen, der in Zusammenarbeit mit dem Architekten Robin Schiltknecht von Archiculture GmbH entworfen wurde. «Wir hatten die Vision eines Chromtropfens als Bartresen», erklärt Oli. Die Umsetzung dieser Idee sei nicht ganz einfach gewesen, da man ein solches Designelement nicht einfach kaufen könne.

Die Wahl des Standorts erwies sich als Glücksgriff: «Der Stauffacher ist eine coole Gegend – nicht mittendrin, aber auch nicht ausserhalb», so Oli. Mit einem Mietvertrag über zehn Jahre und einer Option auf weitere fünf Jahre kann sich das Konzept hier langfristig etablieren.

Mehr als Gipfeli: Brunch all day

Die durchdachte Brunchkarte ist so konzipiert, dass die Gerichte zu jeder Tageszeit passen – nicht nur zum klassischen Brunch. «Wir haben uns hingesetzt und überlegt: Was gibt es in Zürich noch nicht? Was wäre der Mehrwert?» So kann man im «OKO» bereits um halb zehn morgens ein Roastbeef-Sandwich oder Egg Benedict geniessen – auch unter der Woche. «Wir befinden uns in einem regen Austausch mit unserem Team und Gästen, um zu verstehen, welche Angebote besonders gut ankommen», erklärt Oli. Das Konzept bleibt also dynamisch und es wird spannend zu beobachten, wie sich das «OKO» in der Zürcher Gastronomie-Landschaft weiterentwickeln wird.


 

Linda Carstensen
Linda Carstensen
Portalmanagerin Schweiz und Autorin
Mehr zum Thema
1 / 12