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© Yohan Nieto

Schenk Suisse eröffnet ökologischen Weinkeller

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Schweiz
Waadt

Mit dem neuen «Éco-Chai» in Rolle (VD) setzt Schenk Suisse SA ein Zeichen für nachhaltigen Weinbau – energieautark, lokal gebaut und ohne fossile Brennstoffe.

Das Jahr 2025 markiert für Schenk Suisse einen historischen Wendepunkt. Im waadtländischen Rolle wurde ein Weinkeller eingeweiht, der nicht nur architektonisch, sondern auch ökologisch wegweisend ist. Der Neubau vereint lokales Handwerk, Recyclingmaterialien und zukunftsweisende Technologien – komplett ohne fossile Energieträger.

Die Highlights des Baus

1’400 m² Solarpanels, die jährlich Strom für rund 260 Haushalte produzieren

600 m³ recyceltes Glas zur Isolation des Fundaments

2’800 m³ Kork aus der Restverwertung von Naturkork für Dämmung

2’700 m³ lokales Fichtenholz für Konstruktion und Fassade
160 m³ vor Ort gewonnene Erde, die für Wände aus Stampflehm verwendet wurde

Klimawandel verlangt Lösungen

CEO André Fuchs betont: «Unser Sektor steht vor grossen Herausforderungen – der Klimawandel und die Anforderungen an nachhaltige Produktionsweisen verlangen konkrete Lösungen.» Schenk hat deshalb zahlreiche Massnahmen umgesetzt, darunter die Reduktion von Verpackungsmaterialien, die Förderung des Bahntransports und die Nutzung von Seewasser zur Energiegewinnung.

Das Unternehmen verfolgt eine langfristige Klimastrategie. Bis 2030 sollen sämtliche Rebflächen biologisch bewirtschaftet werden – drei Viertel sind es bereits, der Rest befindet sich in Umstellung. Parallel dazu arbeitet Schenk konsequent auf das Ziel der Klimaneutralität bis 2050 hin. Ein zentrales Element dieser Strategie ist die Kreislaufwirtschaft: So werden beispielsweise die Rückstände der Weinproduktion methanisiert und damit als Energiequelle nutzbar gemacht.


 

Redaktion
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