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Vegane Kochlehre auf Eis: Verzögerung durch Verhandlungen

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Gastronomie
Politik

Der Start der vegetarisch-veganen Kochlehre Anfang 2025 steht auf der Kippe. Verzögerungen bei der Verordnung werfen Fragen nach möglichen politischen Hintergründen auf.

Die Einführung der vegetarisch-veganen Kochlehre, ursprünglich für Anfang 2025 geplant, verzögert sich. Der zugehörige Verordnungsentwurf befindet sich seit dem Sommer in der Begutachtung, doch die Veröffentlichung bleibt aus. Joachim Ivany von der Grünen Wirtschaft macht die ÖVP für die Verzögerung verantwortlich. Im Ö1-Mittagsjournal kritisierte er, dass Minister Martin Kocher die Verordnung schon »seit vier Monaten unterschreiben« könnte. Das Wirtschaftsministerium erklärte, dass sich die Verordnung noch »in der Regierungskoordination« befinde.

Hinter den Kulissen könnte ein politischer Kuhhandel die Verzögerung erklären. Parallel dazu liegt die sogenannte Saisonkontingent-Verordnung, die eine Ausweitung der Beschäftigungsmöglichkeiten für Drittstaatenangehörige im Tourismus vorsieht, zur Begutachtung. Diese Verordnung benötigt bis zum 16. Dezember die Zustimmung der Grünen. Die Grünen hatten sich zuletzt kritisch zur sukzessiven Ausweitung solcher Genehmigungen geäußert. Barbara Neßler, Tourismussprecherin der Grünen, forderte langfristige Lösungen, statt jährlich neue Verhandlungen. Sollte die Partei die Saisonkontingent-Verordnung dennoch absegnen, könnte dies dann auch den Weg für die vegane Kochlehre freimachen.


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