Warum Tomaten im Brotteig ein echter Geheimtipp sind
Anstelle von Oliven oder Kartoffeln – versuchen Sie doch unser Rezept für Tomatenbrot.
Brot gehört zu den ältesten Grundnahrungsmitteln der Welt und ist nach wie vor ein fester Bestandteil jeder Mahlzeit. Das zeigt sich bereits in der großen Vielfalt an Brotsorten, die es heute gibt.
Eine der einfachsten und schnellsten Möglichkeiten, ein Brotrezept zu verfeinern, ist das Hinzufügen einer besonderen Zutat – etwa Oliven oder Nüsse. Besonders Tomaten zeigen eindrucksvoll, wie ein Grundnahrungsmittel durch frisches Gemüse geschmacklich und optisch aufgewertet werden kann.
Einfache Resteverwertung
Tomaten gibt es in den unterschiedlichsten Sorten, aber alle zeichnen sich durch einen süßen, würzigen Umami-Geschmack aus, der durch das Backen noch verstärkt wird. Tomaten enthalten außerdem viel Wasser, wodurch das Brot saftig bleibt. Ein weiterer Pluspunkt? Im Brot lassen sich auch ältere Tomaten schnell und unkompliziert verarbeiten, bevor sie verderben.
Es gibt viele Möglichkeiten, Tomaten im Brotrezept zu integrieren. Im herzhaften Schnellbrot können Tomaten püriert oder als flüssige Zutat zum Teig hinzugefügt werden. Bei einem Brot auf Hefebasis können beispielsweise geröstete Kirschtomaten in den Teig eingearbeitet werden. Auch geschnittene Tomaten oder halbierte Kirschtomaten können als Belag für Fladenbrote wie Focaccia verwendet werden.
Tipps fürs Backen mit Tomaten
Wenn Tomatenpüree beim Backen verwendet wird, sollte berücksichtigt werden, dass der Flüssigkeitsanteil in der Masse erhöht wird. Das bedeutet, dass andere Flüssigkeiten wie Milch oder Buttermilch entsprechend reduziert werden müssen, damit die Teigkonsistenz stabil bleibt.
Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Tomaten grob zu hacken oder zu pürieren und als »trockene« Zutat unter den Teig zu heben. So lassen sich beispielsweise herzhafte Rührkuchen mit Rahm, geriebenem Käse und gewürfelten Tomaten herstellen. Bei der Verwendung von pürierten Tomaten im Hefeteig ist die Temperatur allerdings entscheidend. Der Teig sollte mit Püree bei Zimmertemperatur oder leicht erwärmt vermischt werden.