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Knoblauch schmeckt – und ist zudem gesund

Knoblauch schmeckt – und ist zudem gesund
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Wundermittel Knoblauch

Gesundheit
Küche

Eine neue Studie beweist erneut, wie gesund Knoblauch wirklich ist.

Eine kürzlich durchgeführte Metaanalyse indischer Forscherinnen und Forscher hat die positiven Effekte von Knoblauch auf die Gesundheit beleuchtet, insbesondere im Kontext des metabolischen Syndroms (MetS). Darunter versteht man eine Ansammlung von Stoffwechselerkrankungen wie Adipositas, Bluthochdruck, Dyslipidämie und Hyperglykämie. MetS gilt heute also Hauptfaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und erhöht das Risiko für schwere Gesundheitsprobleme.

Seit mehr als 5.000 Jahren wird Knoblauch sowohl in der Küche als auch in der Medizin geschätzt. Frühere Studien lieferten gemischte Ergebnisse bezüglich seiner Wirksamkeit, aber diese neue Analyse bringt nun Klarheit. Sie umfasst 34 randomisierte, kontrollierte Studien mit insgesamt knapp 2.500 MetS-Patienten.

Verbesserungen in mehreren Bereichen

Und die Ergebnisse sind beeindruckend: Knoblauch zeigte signifikante Verbesserungen in mehreren gesundheitlichen Aspekten, darunter eine Reduktion des Taillenumfangs, Senkung des Gesamtcholesterins, der Triglyceride und des Blutzuckerspiegels. Zudem wurden positive Auswirkungen auf den Blutdruck und Entzündungsmarker wie C-reaktives Protein und Interleukin-6 festgestellt.

Weitere Forschung ist nötig

Diese Studie unterstreicht das Potenzial von Knoblauch als ergänzende Behandlung für Patienten mit MetS, betont aber auch die Notwendigkeit weiterer Forschung, um spezifische Dosierungsempfehlungen zu erarbeiten. In Anbetracht der Zunahme des modernen Lebensstils und der damit verbundenen steigenden Prävalenz des MetS, könnten solche natürlichen Therapien eine wichtige Rolle in der präventiven Gesundheitspflege spielen.

Redaktion
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