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8 x Apfelstrudel: Eine Ikone zeigt ihre vielen Gesichter

Dessert
Apfel
Apfelstrudel

Bei uns ist der Apfelstrudel fast schon heilig – so viel Tradition steckt dahinter und sogar ein Hauch Geschichte. Pünktlich zum internationalen Tag des Apfelstrudels präsentiert Falstaff 8 Rezepte aus dem Strudel-Universum.

Rosinen ja oder nein? Lieber mit Schlagobers oder doch Vanillesauce? So oder so – der Apfelstrudel ist ein fester Bestandteil der Wiener Küche, genauso wie das Schnitzel oder die Sachertorte. Er ist mehr als nur eine Mehlspeise. Er ist ein Stück österreichische Genusskultur, das Erinnerungen weckt und den Geschmack von Zuhause auf den Teller bringt.  Als Vorläufer des Wiener Apfelstrudels gilt der Milchrahmstrudel. In einem handschriftlichen Kochbuch aus dem Jahr 1669, das heute in der Wiener Stadtbibliothek aufbewahrt wird, findet sich das älteste bekannte Rezept – damals noch unter dem Namen »Mülch Raimb Strudl«. Der Teig wurde allerdings nicht gezogen, wie wir es heute kennen, sondern gewalkt.

Ikone der Wiener Küche

Interessant ist auch der Blick noch weiter zurück: Da wird vermutet, dass die Wurzeln des Strudels sogar in der arabischen Welt liegen – und dieser sich über das Osmanische Reich bis nach Mitteleuropa verbreitet haben könnte. Wann genau der Apfel als typische Füllung dazukam, ist leider nicht genau bekannt. Sicher ist aber: Im 18. Jahrhundert entwickelte sich der Strudel zu einem echten Wiener Klassiker – so beliebt, dass er sogar bei Kaiserin Maria Theresia auf der Tafel stand. Und im Laufe des 19. Jahrhunderts wurde die Strudelvielfalt immer größer: 1888 findet man Rezepte für Strudel mit Brot, Reis, Schokolade, Zitronat, Himbeeren, Honig, Kirschen, Kraut, Krebsen, Mandeln, Trauben, Schinken, Spinat, Topfen, Zwetschken – und viele mehr. Strudel war damals schon alles – außer langweilig.

Wir präsentieren 8 Rezepte aus dem Apfelstrudel-Universum: von vegan bis traditionell.

Redaktion
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