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© Sutterstock/Sergii Koval

Mit oder ohne Rosinen? Apfeldesserts und ihre Fans

Apfel
Feiertage
Backen

Apfeldesserts gibt es überall. In den USA wird am 17. September etwa der »Tag der Apfeltasche« gefeiert. Doch was unterscheidet sie vom österreichischen Klassiker, dem Apfelstrudel?

Äpfel sind in der Küche vielseitig einsetzbar. Apfelstrudel, gebackene Apfelringe oder als schlichte Tarte Tatin. In den Staaten werden aus dem Obst gerne Apfeltaschen gebacken – und diese werden am 17. September am »Apple Dumpling Day« gefeiert.

Doch was unterscheidet eine Apfeltasche von einem typischen Apfelstrudel? Der wohl größte Unterschied ist der Teig: Beim Strudel wird ein dünner, gezogener Strudelteig verwendet, während bei der Tasche meistens ein Blätterteig verwendet wird. Bei beiden Mehlspeisen werden die Äpfel mit Zimt und Zucker gewürzt und können nach Belieben mit Nüssen oder Rosinen verfeinert werden.

Rosinen?

Marianne vom Generationencafé Vollpension weiß von den Vorlieben der Gäste, wenn es um Desserts mit Äpfeln geht: »Die sind ganz unterschiedlich – die einen lieben Rosinen, die anderen meiden sie.« Aber besonders im Herbst beobachtet sie, dass gerne Desserts mit Äpfeln bestellt werden: »Natürlich ist der Apfelstrudel ein Klassiker, besonders bei den Tourist:innen. Gerne mit Schlagobers oder Vanillesauce. Aber auch Mehlspeisen wie ein gedeckter Apfelkuchen oder Tarte Tatin werden gerne bestellt.«

In den Staaten wird die Süßspeise besonders im nordöstlichen Teil gerne gegessen. Sie wird dort als eine Art Kulturgut angesehen. Erste Belege gibt es aus dem frühen 18. Jahrhundert, wo die Apfeltasche in Kochbüchern und Reiseberichten erstmals erwähnt wurde.


 

Redaktion
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