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»Armand« in Stuttgart: Armin Karrer kehrt zurück an den Herd

Stuttgart
Restart
Neueröffnung
Restaurant

Nach vier Jahren abseits des Herds meldet sich ein bekannter Name der süddeutschen Spitzengastronomie zurück: Armin Karrer eröffnet im Mai sein neues Restaurant »Armand« in Stuttgart.

Es ist ein Schritt zurück in die erste Reihe der Küche: Armin Karrer eröffnet Mitte Mai im Stuttgarter Osten sein neues Restaurant »Armand«. Nach Jahren als Berater und einer Reihe von Stationen abseits des eigenen Betriebs kehrt der Spitzenkoch damit dorthin zurück, wo seine Karriere immer wieder neu begonnen hat – in die operative Küche.

2021 hatte sich Karrer aus seinem langjährigen gastronomischen Umfeld in Fellbach verabschiedet, wo er über viele Jahre das Hotel und Restaurant »Zum Hirschen« geprägt hatte. Dort war auch sein mit einem Stern ausgezeichnete Restaurant »Avui« fest verankert, das über längere Zeit als feste Größe in der Region galt.

Ein kurzes Engagement führte ihn 2022 in die »Residenz Heinz Winkler« in Aschau im Chiemgau. Die Verbindung zu dem Haus entstand unter anderem über frühere gemeinsame Stationen im Münchner »Tantris«.

Fokus auf Alltag statt Etikett

Mit dem »Armand« übernimmt Karrer nun die Räumlichkeiten eines bestehenden Lokals im Stuttgarter Osten. Die Entscheidung für den Standort sei nach längerer Suche gefallen, sagt der Koch gegenüber der Stuttgarter Zeitung.

Das »Armand« soll bewusst als Restaurant mit klarer Handschrift funktionieren – geprägt von mediterranen Einflüssen, klassischer Technik und einem Fokus auf Produktküche. Auf der Karte stehen unter anderem selbstgemachte Pasta, Linsen mit Spätzle oder auch Fischgerichte wie Steinbutt.

Ob das neue Restaurant langfristig wieder in Richtung Auszeichnungen steuert, lässt Karrer offen. Der Fokus liege zunächst auf einem stabilen Betrieb, einem funktionierenden Team und dem direkten Austausch mit den Gästen.

»Am Ende ist das Feedback der Gäste wichtig«, sagt Karrer. Mehr wolle er im Moment nicht vorwegnehmen – außer, dass er wieder genau dort steht, wo er sich am wohlsten fühlt: am Herd.


Redaktion
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