Das sind die Weintrends für 2025
Die Welt ist im Umbruch – davor bleibt auch die Weinwelt nicht verschont. Die Falstaff Chefredaktion Schweiz hat fünf Trends aufgespürt, die uns Weinliebhaber:innen 2025 besonders beschäftigen werden.
Leicht statt schwer
Der Megatrend zeichnet sich schon seit einigen Jahren ab: Rosé- und Weissweine sind im Aufwind, während es Rotweine immer schwerer haben. Diese Entwicklung hat auch Einfluss auf die Preise, die bei Weissweinen seit Jahren ansteigen. Auch das Segment der Schaumweine wird 2025 weiter boomen. Stösschen!
Rückkehr zur Klassik
Es wird immer weniger Rotwein konsumiert, wenn dann aber wird eher zu Klassikern gegriffen als zu freakigen Neukreationen. Klassische Produzenten und Etiketten aus renommierten Anbauregionen finden wieder vermehrt Aufmerksamkeit. Endlich! – sagen die Liebhaber:innen klassischer Tropfen.
No und Low
Bewusster Alkoholkonsum liegt im Trend und die Palette an No- und Low-Alkohol-Weinen wächst Jahr für Jahr. So angesagt wie jetzt waren die Produkte aber noch nie. Das liegt vor allem auch daran, dass die alkoholfreien Produkte immer spannender werden und nicht mehr blosse Alternativen sind. Vor allem alkoholfreie Schaumweine können mittlerweile überzeugen.
Neue nachhaltige Rebsorten
Biologischer Anbau wird heute nicht mehr nur aus ideologischen Gründen betrieben, sondern vor allem auch der Qualität wegen. Im Zuge des Nachhaltigkeitstrends wird auch der Anteil an Piwi-Sorten weiter steigen. Die Sorten kommen nicht nur mit den neuen klimatischen Herausforderungen besser klar, sondern sind auch wirtschaftlich attraktiv. Durch ihre Kultivierung lässt sich der Einsatz von Pflanzenschutzmassnahmen deutlich reduzieren. Das spart Zeit und Geld.
Rückläufiger Konsum – sinkende Preise?
Der Weinkonsum ist weltweit rückläufig. Im lange boomenden Markt China hat er sich in fünf Jahren halbiert – die Lager sind entsprechend voll. Gut möglich, dass sich durch diese Tendenz die Preise der grossen Weine der Welt weiter entspannen. Insbesondere das Preisniveau von Burgundern sollte man jetzt im Blick behalten.
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