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© »Der Erdbeerfressende Drache«

»Der erdbeerfressende Drache« in Hamburg schließt

Schließung
Hamburg
Fine Dining

Er galt als eines der eigenständigsten Fine-Dining-Konzepte Hamburgs – jetzt kündigt »Der erdbeerfressende Drache« nach vier Jahren überraschend seine Schließung an.

Das Hambruger Fine-Dining-Restaurant »Der erdbeerfressende Drache« schließt Ende November 2026 seine Türen. Auslöser ist laut Betreiber und Koch Thorsten Gillert das auslaufende Mietverhältnis. Das Restaurant war als Untermieter in die Räume am Alsterufer eingezogen, in denen bis 2022 Tim Mälzer mit seinem Konzept »Die Gute Botschaft« vertreten war. Eine Verlängerung des Vertrags kam nicht zustande. In der Folge hat sich Gillert entschieden, auch seinen eigenen Restaurantbetrieb zu beenden.

Die Entscheidung kommunizierte der Koch über Instagram. Der Schritt erfolge in einer Phase, in der das Restaurant wirtschaftlich stabil aufgestellt sei.

»Der erdbeerfressende Drache« hatte sich in Hamburg mit einem eigenständigen Fine-Dining-Konzept positioniert. Im Mittelpunkt stand ein Omakase-artiges Menüformat mit mehreren kleinen, präzise komponierten Gängen. Bewusst verzichtete die Küche weitgehend auf klassische Luxusprodukte; stattdessen lag der Fokus auf handwerklicher Präzision und ungewöhnlichen Aromenkombinationen.

Gerichte wie Ente mit Mandarine und Rosenkohl oder Steinpilze mit Miso-Crème-brûlée standen exemplarisch für diesen Ansatz. 2023 wurde das Restaurant als beim Genuss-Michel als »Restaurant des Jahres« ausgezeichnet und gehörte in der Hamburger Gastronomieszene zu den eigenständigeren Adressen abseits klassischer Fine-Dining-Konzepte.

Unklare Zukunft

Der letzte Service ist für den 28. November angekündigt. Bis dahin soll der Betrieb unverändert weiterlaufen. Gillert und sein Team wollen die verbleibende Zeit nutzen, um die Küche konsequent weiterzuentwickeln und neue Ideen umzusetzen.

Wie es für den Koch danach weitergeht, ist offen. Nach eigenen Angaben kann er sich Formate außerhalb eines festen Restaurants vorstellen, etwa Pop-ups oder beratende Tätigkeiten. Ein vollständiger Rückzug aus der Gastronomie ist nicht geplant.

Die feinen Speisen wechseln ständig, sind nach den zwei Hauptzutaten benannt und ideal zum Sharen. Wer sich entspannt zurücklehnen mag, bestellt nach Omakase-Prinzip und erlebt...
Alsterufer 3
20354 Hamburg
Deutschland
Redaktion
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