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Falstaff Italia auf der Vinitaly 2025: Ein voller Erfolg

Wein
Vinitaly 2025
Veronafiere

Zum ersten Mal war Falstaff Italien 2025 mit einem eigenen Stand auf der »Vinitaly« in Verona vertreten – mit großem Erfolg. Die Begeisterung ist auch Tage nach dem Ende der Veranstaltung noch deutlich zu spüren.

Mit beeindruckenden 97.000 Besuchern aus über 140 Ländern bestätigt die Vinitaly 2025 einmal mehr ihr Renommee unter den internationalen Weinmessen. Auch Falstaff Italien blickt mit Begeisterung auf die soeben zu Ende gegangene Ausgabe zurück.

Mit einem Stand von Falstaff Italia auf der Vinitaly vertreten zu sein, war ein Versprechen und ein Glücksspiel - das wir gewonnen haben. An drei Tagen führten wir mehr als 30 Interviews, begrüßten Hunderte von Besucherinnen und Besuchern und organisierten Pop'-Apéros für diejenigen, die sich am Abend entspannen wollten. Außerdem registrierten wir großes Interesse von Produzenten und Fachleuten der Branche. Es waren vier intensive Tage voller Energie, Enthusiasmus und Neugier – eine greifbare Bestätigung für die wachsende Nachfrage nach zeitgemäßer Kommunikation, wie sie nur Falstaff Italia bieten kann.

Simon Staffler, Geschäftsführer Falstaff Italien

Vinitaly war eine Gelegenheit, Liebhaber und Experten des Sektors zu treffen sowie mit alten und neuen Freunden ins Gespräch zu kommen. Vor allem aber wurden Projekte für die Zukunft geplant – wichtiger denn je in einer Zeit,  in der das Interesse der Verbraucher an der Weinwelt stetig zurückzugehen scheint. Gerade deshalb ist es nötig, sich in vielerlei Hinsicht neu zu erfinden.

DIE IM RAHMEN DER VINITALY GEFÜHRTEN INTERVIEWS

Le nostre interviste a Vinitaly
Foto beigestellt
Le nostre interviste a Vinitaly

Publikum wächst, Ausländer fliegen: +20% Top-Käufer

In Verona sprach der Wein alle Sprachen der Welt: Nach den offiziellen Zahlen von Veronafiere kamen mehr als 97.000 Besucher, darunter mehr als 30.000 ausländische Marktteilnehmer. Die Anzahl der Top-Einkäufer stieg im Vergleich zu 2024 um 20%. Die Vereinigten Staaten, Deutschland, das Vereinigte Königreich, China und Kanada führen die Rangliste der aktivsten Länder auf der Messe an.

Mit 3.700 Käufern bestätigten die USA ihre Position als führender Nicht-EU-Absatzmarkt für italienischen Wein.

Amerika wackelt: Die Angst vor den Zöllen

Während die Zahl der Besucher aus den USA als durchaus bemerkenswert angesehen werden kann, kommt ebenfalls aus den Vereinigten Staaten eine der am meisten diskutierten Meldungen auf der Messe: die Einführung der Zölle in Höhe von 20% auf europäischen Wein, die vorerst von der US-Regierung für 90 Tage ausgesetzt wurden. Schätzungen zufolge könnte die Maßnahme - sollte sie umgesetzt werden - der italienischen Weinwelt einen Verlust von mehr als 300 Millionen Euro pro Jahr bescheren, mit einem Rückgang der Exporte in die USA um bis zu 35%.

Die Aufruhr ist groß und viele Erzeuger fordern entschlossenes politisches Handeln, um einen Sektor zu schützen, der durch den sinkenden Binnenkonsum, insbesondere bei jungen Menschen, bereits unter Druck steht.

Wein und Gastronomie: mehr als nur Strategie

Ein zentrales Thema dieser Ausgabe war die immer engere Beziehung zwischen Wein und Gastronomie. Enotourismus, sensorische Erlebnisse, Synergien mit der Hotellerie: Wein wird heute durch Reisen, Gastfreundschaft und Emotionen vermittelt. Qualitätsgastronomie wird so nicht nur zu einem Vertriebskanal, sondern zu einem wichtigen kulturellen und kommerziellen Hebel, um das Produkt und das Gebiet zu fördern. Ein klares Signal für alle, die die Zukunft des Weins nicht nur als Handelsware, sondern als Erlebnis betrachten.

Eine solide Veranstaltung, aber achten Sie auf die Signale

Die Vinitaly 2025 schließt mit vielversprechenden Zahlen - und doch räumt der Erfolg nicht die Herausforderungen vom Tisch, denen es sich zu stellen gilt: Steuerdruck, unsichere Märkte, Veränderungen im Konsumverhalten und ökologische Themen erfordern klare Strategien und eine langfristige Vision.

Die Botschaft aus Verona ist klar: Die Welt liebt den italienischen Wein immer noch, aber nicht um jeden Preis.


Redaktion
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