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© WienTourismus | Hermann Höger

»Hungry for more«: Lukas Mraz erkundet Wiens Knödel-Hotspots

Knödel
Semmelknödel
Marillenknödel
Wien
Restaurant

Marillenknödel, Grammelknödel, Spinatknödel & Co.: Unter dem Motto »everybodys dumpling« erkundet Sternekoch Lukas Mraz in der neuesten Edition der Wien-Kampagne »Hungry for more« die besten Knödel der Stadt.

»Es ist mein aller allerliebstes Essen auf der Welt. Es gibt sie überall. Jeder kennt sie, die meisten oder hoffentlich jeder liebt sie«, so Lukas Mraz zum Thema seiner neuesten »Hungry for more«-Episode: Es geht um Knödel. Mit »Hungry for more« rückt Wien Tourismus die gastronomische Vielfalt Wiens authentisch in den Fokus.

Beim Knödel sind alle Formen erlaubt. Da gibt´s kein Bodyshaming.

Für seine erste Station der Knödel-Tour geht es zu einem ganz besonderem Lokal: Dem »Gasthaus Woracziczky« in Wien Margareten, das von Lukas´ Mama Marion Jambor geleitet wird. »Meine Mutter ist wahrscheinlich die beste Wirtin auf der Welt. Außerdem ist das Gasthaus auch für seine Marillenknödel bekannt«, so Mraz. »Marillenknödel sind immer DAS Thema. Während der Marillenzeit geht´s hier immer ganz narrisch zu«, so Jambor.

»Wegen der Mama und der Marillenknödel ins Woracziczky«

Von Marion Jambor erfährt man außerdem, wieso auch die flachen Kaspressknödel »Knödel« genannt werden, woher das Wort Knödel überhaupt kommt und wieso man sie in Oberösterreich nicht schneiden darf. Aber was ist eigentlich das Geheimnis ihrer Marillienknödel? Der Teig wird hier mit Erdäpfeln gemacht, wobei Chefkoch Matovic kein mit Mehl, sondern Maizena verwendet, »das ist fluffiger«. Neben den Marillenknödel bekommt Mraz schlussendlich auch Speck-, Topfen-, Nougat- und Erdbeerknödel serviert. »Ins Woracziczky kommt man wegen der Mama,  weil es ein geiles Lokal ist und wegen der Marillenknödel«.

Gelebte Wirtshauskultur mit Wiener Seele: exzellente Küche, lässige Beisl-Stimmung und eine Gastgeberin mit Schmäh. Hier zählt Herzlichkeit – bei Schnitzel und Bier fühlt...
Spengergasse 52
1050 Wien
Österreich

»Viel Butter, viel Obers, viel Liebe«

Weiter gehts »Zur Herknerin«: »Wir sind jetzt angekommen im Knödelparadies bei der Knödelgöttin Stefanie Herkner«, so Mraz. Der Lieblinsgknödel der Köchin? »Grammelköndel!«. In der Küche werden aber zuerst gemeinsam Spinatknödel gedreht – mit der Herkner-Geheimzutat Schlagobers. »Und bitte beim Kneten nicht zu sehr drücken« erhält Mraz noch einen gut gemeinten Tipp. Das Ergebnis: »Ur fluffige Knödel – die Wiener:innen machen doch bessere Spinatknödel als die Südtiroler:innen«, so Mraz. Hinterher gibt es noch die »Hausmedizin« von Stefanie Herkner, die Grießnockerlsuppe.

Stefanie Herkner bringt Leben in ihr Lokal. Sie ist immer in Bewegung, mit Schmäh, Charme und Herz. Ihre Küche ist ehrlich und nahbar, ihre Krautrouladen nach Omas Rezept...
Wiedner Hauptstraße 36
1040 Wien
Österreich

Der Pilgerort der Grammelknödel

Als Zwischenstärkung gibt´s Dumplings von »Happy Buddha«, danach geht´s zu »Am Nordpol 3« mit böhmischer Küche – »das ist eigentlich mein Knödel Happy Place in Wien«. »Leider gibt es Grammelknödel nicht mehr so oft in Wien, da seid ihr wirklich der Pilgerort der Grammelknödel für mich«, so Mraz zum Nordpol-Team. Gestartet wird mit Leberknödelsuppe, Rahmgulasch mit Semmelknödel, dann kommen die gemischten Knödel auf den Tisch sowie die Powidltascherl aus Kartoffelteig. »Eigentlich ist die Idee zu der Folge wegen diesem Laden entstanden.«

Ein Gasthaus wie damals: Zum Start dampft mährische Krautsuppe in der Schüssel, danach geht es wahlweise klassisch (Grammelknödel!) oder auch mit hausgemachten Ravioli –...
Nordpolgasse 3
1020 Wien
Österreich

Schlesische Knödel mit Waldviertler Brimsen

Danach geht es in Marzs Heimatbezirk Brigittenau, wo vor drei Jahren die »Rosebar Centrala« eröffnet hat. Auf dem Speiseplan von Aleksandra Szwarc und Nadim Amin: Kluski ślaskie – schlesische Knödel aus Südwestpolen – kleine Erdäpfelknödelchen, serviert mit Morchelsauce und einer Eigenkreation: »Wir nehmen den Teig der schlesischen Knödel und füllen ihn mit Waldviertler Brimsen, Erbsen und Minze mit Butter drüber. »Ein Krönender Abschluss eines Knödelreichen Tages«, so Mraz, bevor er selbst in die Küche startet.

Dort zaubert er aus allen Knödel des Tages, die er mitgebracht hat, ein besonderes »Gröstel« mit Chili, Kerbel, Creme Fraiche, Bärlauchblüten und der Sriracha-Sauce »vom Papa«.

Eigentlich könnte man über Knödel noch unendlich viele Episoden machen – wir wissen so viel über das Universum, wie über Knödel.

 

Gekocht wird, was inspiriert: kreative, produktverliebte Zentraleuropa-Küche mit slawischem Touch – saisonal, urban und manchmal auch unkonventionell. Die passenden Weine sind...
Rauscherstraße 5
1200 Wien
Österreich
Rafaela Mörzinger
Redaktions- und Portalmanagerin Falstaff
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