In diesem Bundesland ist der Aperol Spritz 2026 am günstigsten
Der Aperol Spritz schmeckt nach Sommer – kostet inzwischen aber vielerorts fast so viel wie ein Lunch. Eine neue Auswertung zeigt, wo Deutschlands teuerste Spritz-Gläser serviert werden – und warum Bayern überraschend günstig bleibt.
Der Aperol Spritz gilt seit Langem als unkompliziertes Symbol für Feierabend, Sonnenstrahlen und italienische Leichtigkeit. Heute zeigt ein Blick auf die Getränkekarten: Der Klassiker ist längst auch ein kleiner Luxusmoment geworden. Eine neue Auswertung von SumUp offenbart nun, dass im bundesweiten Durchschnitt ein Aperol Spritz inzwischen 6,80 Euro kostet. Das sind zwar nur knapp fünf Prozent mehr als noch 2025 – doch hinter diesem vergleichsweise moderaten Durchschnitt verbergen sich erhebliche regionale Unterschiede.
Der Norden bestellt teuer
Besonders kostspielig wird der Spritz derzeit im Norden Deutschlands. Spitzenreiter ist Hamburg mit durchschnittlich 8,30 Euro pro Glas. Dahinter folgen Bremen mit 7,97 Euro und Berlin mit 7,78 Euro. Auch Hessen liegt mit durchschnittlich 7,57 Euro deutlich über dem Bundesschnitt. Der Grund: Wo Mieten steigen und Terrassenplätze knapp sind, ziehen die Getränkepreise mit.
Besonders interessant: In einigen Bundesländern kletterten die Preise innerhalb eines Jahres deutlich stärker als im Durchschnitt. In Brandenburg etwa um fast 15 Prozent, in Bremen und Schleswig-Holstein jeweils um rund elf Prozent.
Überraschend günstig: Bayern
Während also in den Metropolen die Aperitivo-Kultur mit teuren Preisen einhergeht, zeigt sich ausgerechnet Bayern erstaunlich bodenständig. Dort kostet ein Aperol Spritz im Durchschnitt nur 5,89 Euro – der niedrigste Wert deutschlandweit. Auch das Saarland bleibt mit 5,97 Euro vergleichsweise günstig.
Der Grund dafür könnte laut dem Finanztechnologie-Unternehmen ein ganz simpler sein: Wo Bier traditionell die Getränkekarten dominiert, scheine es als beliebtes Konkurrenz-Getränk den Preis zu drücken.
Noch bemerkenswerter ist allerdings die Entwicklung in einzelnen Regionen. Während die Preise vielerorts steigen, wurde der Drink mancherorts sogar günstiger. Im Saarland sanken die Preise laut Auswertung um 8,4 Prozent, auch in Sachsen-Anhalt und Baden-Württemberg ging es leicht nach unten. Ein Grund anzustoßen!