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Italienische Küche zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt

Italienische Küche
UNESCO
Auszeichnung

Die Unesco erkennt die italienische Küche offiziell als immaterielles Kulturerbe der Menschheit an: eine historische Errungenschaft, die Gesten, Wissen und Geselligkeit feiert, die das Land vereinen.

Die Nachricht kam am Mittwoch vom Zwischenstaatlichen Ausschuss der Unesco: Die italienische Küche wird Teil des immateriellen Kulturerbes der Menschheit.

Die Entscheidung war erwartet worden und wurde von Institutionen, gastronomischen Akademien und der Produktionswelt nachdrücklich unterstützt.

»Es ist eine Anerkennung unserer Geschichte und unserer Fähigkeit, Lebensmittel in eine gemeinsame Kultur zu verwandeln«, kommentiert das italienische Landwirtschaftsministerium.

Der Wert eines täglichen Rituals

Bei der Bewerbung ging es nicht um einzelne Gerichte, sondern um ein kulturelles Modell, das aus Saisonalität, Geselligkeit, überlieferten Gesten und einer tiefen Verbundenheit mit der biologischen Vielfalt des Gebiets besteht.

Von der hausgemachten Pasta über lang gereiften Sauerteig und den lokalen Märkten bis hin zur Kunst des Pairings – jedes Element trägt zu einem gastronomischen System bei, das von Italien in seiner ganzen Vielfalt erzählt.

Zukunftsorientierter Schutz

Die Anerkennung eröffnet nun Wege der Bewahrung und Verbesserung, von landwirtschaftlichen Praktiken bis hin zu häuslichem Wissen, mit dem Ziel, eine lebendige und sich entwickelnde Tradition zu bewahren.

Für die Welt der Gastronomie und des Gastgewerbes bedeutet dies einen weiteren Schub in Richtung Qualität, Verantwortung und Storytelling.

Mit dieser Aufnahme in die Liste des immateriellen Kulturerbes bestätigt sich die italienische Küche als eine der universellen Sprachen des Landes: eine Möglichkeit, die Welt durch den einfachen – und kraftvollen – Akt des gemeinsamen Essens kennenzulernen.


Redaktion
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