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Jane Goodalls Erbe: Ein Blick nach Afrika und in die Welt

Afrika
Südafrika

Am 1. Oktober verstarb Dr. Jane Goodall im Alter von 91 Jahren. Ihre Entdeckungen über Schimpansen revolutionierten das Verständnis des Menschen von der Natur. Projekte und Initiativen in ihrem Namen leben weiter – in Afrika und an weiteren faszinierenden Reisezielen weltweit.

Die kürzlich verstorbene Primatenforscherin Jane Goodall hinterlässt ein außergewöhnliches wissenschaftliches und menschliches Erbe. Ihre Beobachtungen revolutionierten das Verständnis von Schimpansen: Goodall zeigte, dass die Tiere Werkzeuge herstellen, komplexe soziale Strukturen pflegen und Mitgefühl zeigen. Ihr Nachlass bleibt in Tansania und Südafrika – und darüber hinaus – von großer Bedeutung.

Auf den Spuren von Jane Goodall in Tansania

Zeit, ihrem Lebenswerk in Tansania nachzuspüren. Noch heute können Besucher im kleinen, nur per Boot erreichbaren Nationalpark am »Tanganyikasee« in ihre Welt eintauchen. Geführte Schimpansen-Trackings führen zu den Gruppen, die Goodall über Jahrzehnte erforschte. In ihrer einfachen Forscherhütte im Park erinnern Fotos und Aufzeichnungen an die Anfänge ihrer Arbeit.

Auch außerhalb des Parks ist Goodalls Einfluss spürbar. Das von ihr gegründete »Jane-Goodall-Institut« engagiert sich in Tansania mit Projekten zum Natur- und Artenschutz sowie mit dem Jugendprogramm »Roots & Shoots«, das Zehntausende junger Menschen zu Umweltprojekten motiviert.

Ab Ende 2026 soll in Arusha das »Goodall Centre of Hope« eröffnen – ein Bildungs- und Ausstellungszentrum, das ihr Lebenswerk würdigt und Besucher dazu einlädt, sich selbst für Natur und Nachhaltigkeit einzusetzen.

Auf Besuch bei den Schimpansen von Chimp Eden

Nicht weit vom »Krüger-Nationalpark«, bei Nelspruit in Südafrika, liegt »Chimp Eden«, eine vom »Jane-Goodall-Institut« gegründete Auffangstation für verwaiste, misshandelte und illegal gehandelte Schimpansen. Hier finden die Tiere ein sicheres Zuhause, werden medizinisch betreut und lernen, wieder in sozialen Gruppen zu leben. Etwa 30 Schimpansen leben derzeit in Chimp Eden – viele mit bewegter Vergangenheit. »Outback Africa« unterstützt das Projekt durch Spenden und Tierpatenschaften. Für jede gebuchte Individualreise nach Südafrika übernimmt das Unternehmen eine einjährige Bronze-Patenschaft für einen Schimpansen.

Im Geiste von Jane Goodall: Naturerlebnisse mit Verantwortung

2016 hat der kanadische Reiseveranstalter »G Adventures« in enger Zusammenarbeit mit Jane Goodall die »Jane Goodall Collection« ins Leben gerufen. Teilnehmer unterstützen Naturschutzprojekte weltweit und fördern verantwortungsbewussten Wildtiertourismus. Als Partner des »Jane Goodall Institute of Canada« fließt ein Teil der Einnahmen direkt in Projekte, die Tierwelt schützen und lokale Gemeinschaften in den Naturschutz einbinden. Erlebnisreisende können zwischen verschiedenen Touren wählen, etwa »Borneo – East Sabah Adventure«, »Discover Nepal« oder »Costa Rica: Tortuguero, La Fortuna & Rio Celeste«. Jede Tour ermöglicht nicht nur Begegnungen mit faszinierenden Tierarten, sondern vermittelt auch ein Bewusstsein für Naturschutz und nachhaltigen Tourismus – im Geist von Jane Goodall.


Travel-Redaktion
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